Diskussion über Freizeitheime

Verein: Absage an Überprüfung

KREIS KASSEL. „Wir sind der Meinung, dass der Landkreis Kassel mit dem Jugendseeheim auf Sylt und sicher auch mit den anderen Freizeiteinrichtungen seiner gesellschaftlichen Aufgabe nachkommt, einkommensschwächeren Bürgern einen bezahlbaren Urlaub zu ermöglichen.“ Mit diesen Worten reagiert Klaus-Peter Graf, Vorsitzender des Vereins „Freunde und Förderer des Jugendseeheims Kassel auf Sylt“, auf die Diskussion über die kreiseigenen Heime.

Die langjährige Erfahrung der ehrenamtlichen Betreuer zeige, dass in der Regel Familien, Sportvereine und die Jugendpflege das Angebot auf der Nordseeinsel in Anspruch nehmen, sagte Graf. Außerhalb der Schulferien seien die Freizeitheime überwiegend durch Schüler aus dem Landkreis sowie durch Rentner belegt. Daher erübrige sich die Überprüfung des Einkommens, die nach der Überzeugung des Fördervereinsvorsitzenden „ja wieder mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden wäre“. (ket)

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