Förderer laden zu Informationsabend ein

Verein soll Haus Posen sichern

Fuldatal. Ist das Währungsmuseum in Rothwesten noch zu retten? Dies hofft zumindest eine Gruppe von Interessenten, die zusammen mit Museumsleiter Bernd Niesel einen Förderverein gründen wollen, um den historischen Ort zu sichern. Am Donnerstag, 31. März, soll ab 19 Uhr über den Förderverein im Dorfgemeinschaftshaus Rothwesten informiert werden.

Das Museum Währungsreform 1948 befindet sich im Haus Posen auf dem Gelände der ehemaligen Fritz-Erler-Kaserne. An historischer Stätte wurde es 1992 von Alfons Kössinger, einem ehemaligen Piloten des Fliegerhorstes Rothwesten, aufgebaut. Denn im zweiten Obergeschoss des Hauses, das unter Denkmalschutz steht, fand vom 21. April bis zum 8. Juni 1948 das Konklave statt. Unter strenger Geheimhaltung bereiteten deutsche Finanzexperten zusammen mit den Alliierten die Währungsreform in den drei Westsektoren vor. Daher gilt Rothwesten als Wiege der D-Mark.

Bürgermeisterin Anne Werderich ruft dazu auf, die Initiative zur Rettung des Museums zu unterstützen. Die Gemeinde hatte es aus finanziellen Gründen abgelehnt, Haus Posen samt Währungsmuseum und damit ein Stück deutscher Geschichte zu übernehmen und seinen Betrieb weiter zu gewährleisten. (mic)

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