Vereine nehmen Tanzsportabzeichen in der Kulturhalle Großenritte ab

TSG Baunatal und OSC Vellmar: Pudding und Samba im Takt

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Eine Ode an Paris: Bei ihrer Tanzformation zeigten die Tänzer von La Krima vom OSC Vellmar tänzerisch ihre Liebe und Leidenschaft zu Paris.

Baunatal. Wenn es um Teamwork geht, dann können sich viele Vereine etwas von der TSG Baunatal und der Tanzsportabteilung im OSC Vellmar abschauen. 100 Tänzer zwischen zwei und 89 Jahren nahmen bei der Abnahme des deutschen Tanzsportabzeichens in der Großenritter Kulturhalle teil.

Kinder- und Seniorengruppen, Einzeltänzer und Paare zeigten auf der Tanzfläche vom Wackelpuddingtanz über Walzer bis hin zu Samba. „Das Abzeichen gibt es in Gold, Silber und Bronze“, erklärt Ralf Zierenberg, Abteilungsleiter der Tanzsportgemeinschaft Baunatal. „Und für die Kindergruppen gibt es Tanzsternchen.“

Und während die Tänzer sich mental auf ihre Schritte vorbereiteten, liefen im Hintergrund bei den Organisatoren die Vorbereitungen immer weiter. Das Ehepaar Rolf und Anita Krey vom OSC Vellmar hatten alle Hände voll zu tun.

Perfekter Hüftschwung und Lächeln: Heiko Böse und Bärbel Pohl von der TSG Baunatal.

Für das goldene Abzeichen sind fünf Tänze gefordert mit je acht Figuren. Dass alles seine Richtigkeit hat, dafür sorgen die Richter Tanja Butterweck (OSC Vellmar) und Arn Steinhäuser (TSG Baunatal), der auch als Turniertrainer tätig ist. „Ich achte vordergründig darauf, dass die Paare im Takt bleiben und als Paar in Balance bleibt“, sagt Arn Steinhäuser.

Bärbel Pohl (TSG Baunatal) tanzte um das silberne Abzeichen. Dafür zeigte sie vier Tänze mit je sechs Figuren. Ralf Zierenberg: „Natürlich können auch Einzelne tanzen. Trotzdem gehört dazu ein Partner.“ Charmant und mit Witz moderierte Rolf Krey die Tänzer an und unterhielt das Publikum.

Auftritt der Lohfeldener Tanzmäuse

Für Bronze zeigten Heiko Günther und Heike Donder (TSG Baunatal) drei Tänze mit mindestens vier Figuren. Im Tanzkatalog standen neben dem langsamen Walzer, Tango, Wiener Walzer und Disco-Fox auch Samba, Rumba und Jive. Viel Spaß beim Zusehen hatten die Zuschauer bei den Choreografien der Lohfeldener Tanzmäuse. Sie wackelten mit dem Po, warfen die Arme in die Höhe und machten ihrem Tanz „Wackelpudding“ alle Ehre. „Der deutsche Tanzsport hat gemerkt, wie wichtig es ist, Kinder so früh wie möglich ans Tanzen heranzuführen“, sagt Ralf Zierenberg und zeigt auf die dreijährigen Mädchen. „Dabei wird unter anderem auf Koordination und Körperbewegung geachtet.“ Selbst nach ihrem Auftritt tanzten die süße Mäuse noch zum Takt von Cha-Cha-Cha und Paso Doble am Seitenrand mit.

Apropos Paso Doble. Nur ein älteres Paar tanzte den Jugendtanz. Dr. Michael Koss wirbelte Ehefrau Jutta zu den temperamentvollen Klängen umher.

Von Anthoula Grigoriadou

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