Geflügelfreunde aus Harleshausen und Vellmar haben erstmals gemeinsam ausgestellt

Vereint sind Züchter stark

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Stolze Züchter: Lothar Wagner, Friedhelm Hubenthal, Dirk und Daniel Kaufmann (im Vordergrund von links), Bernhard Schüssler (dahinter), Stadtrat Hans-Jürgen Sandrock, Gerhard Amelung, Frank Rudolph, Peter Neubauer, Harry Saalfeld und Klaus Wimmel tauschten Erfahrungen aus.

Vellmar/Harleshausen. Jugendliche verbringen lieber ihre Zeit am Computer als im Stall. Und in der Stadt ist das Halten von Gänsen, Tauben oder Hühnern in dichter bebauten Wohngebieten auch nicht für jeden mehr möglich: Das geht auch am Geflügelzuchtverein Harleshausen nicht spurlos vorbei.

Er hat laut seinem Vorsitzenden Klaus Wimmel nur noch rund 30 Mitglieder, darunter zwei Jugendliche. Aktiv ist allerdings nur noch ein Dutzend.

Dennoch war die Rassegeflügelschau am Wochenende in der Gaststätte Laubenpieper gut bestückt. Die Besucher konnten 162 Tauben, Gänse, Enten und Hühner bewundern. Die Harleshäuser hatten sich erstmals Unterstützung vom befreundeten Rassegeflügelzuchtverein Vellmar geholt. Dessen Züchter steuerten ein Drittel der Ausstellungstiere bei. Die Züchterfrauen boten den Ausstellungsbesuchern selbstgebackenen Kuchen an.

Mit dem Bewertungsergebnis waren die Harleshäuser zufrieden. Das habe im oberen Durchschnitt gelegen, sagte Wimmel.

Vier Mal gab es die Bestnote vorzüglich und immerhin 112 Mal ein Sehr gut. Als Leistungsträger im Harleshäuser Verein erwies sich die Familie Rudolph, die vier Mal das Spitzenergebnis erzielte. Frank Rudolph siegte im Wettbewerb der Kastilianer Hühner und der Taubenrasse Erlauer Tümmler, Dirk Rudolph war mit seiner Zwerghuhnrasse Antwerpener Bartzwergen schwarz genauso erfolgreich wie Jana Rudolph als Jungzüchterin. (pdi)

Von Peter Dilling

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