Nach Streit mit Bürgermeister: Tierarzt Kähn muss 1500 Euro zahlen

Corpus delicti: Aus dem Stamm dieser gemeindeeigenen Eiche soll der Tierarzt ein Stück herausgesägt haben. Archivfotos: Stier

Kaufungen. Die Auseinandersetzung zwischen dem früheren Kaufunger Bürgermeister Peter Klein (parteilos) und seinem Nachbarn, dem Tierarzt Prof. Wolfgang Kähn, kann jetzt zumindest juristisch ad acta gelegt werden.

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Das Verfahren gegen Kähn wegen der Beschädigung einer gemeindeeigenen Eiche wurde gegen die Zahlung einer Geldauflage von 1500 Euro vorläufig eingestellt. Das erklärte ein Sprecher des Amtsgerichts Kassel auf HNA-Anfrage.

Wolfgang Kähn

Zuvor waren die Ermittlungen gegen Kähn wegen Hausfriedensbruchs eingestellt worden, erklärte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel. Ex-Bürgermeister Klein habe den Strafantrag gegen den Betreiber einer Tierklinik zurückgenommen.

Am Ostermontag 2010 war es auf dem Kleinschen Hof zu einem handfesten Streit gekommen. Tage zuvor soll Kähn mit der Motorsäge den Stamm der jungen Eiche beschädigt haben.

Das Ermittlungsverfahren gegen Klein wegen Körperverletzung war Anfang des Jahres gegen Zahlung von 2100 Euro eingestellt worden. (ket)

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