Rodica von Keyserling stellt in Lohfelden aus

Vergänglichkeit des Lebens als Thema

Alles ist vergänglich: Rodica von Keyserling stellt in Lohfelden auch ihre Arbeit „Menschliches Gerippe“ aus. Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. Die Vergänglichkeit habe Künstler schon immer fasziniert, sagte Rodica von Keyserling. 50 Werke der aus Rumänien stammenden und in Kassel lebenden Stillleben-Malerin sind bis zum 23. März im Rathaus der Gemeinde Lohfelden ausgestellt.

Viele Arbeiten sind Kompositionen einfacher Dinge des täglichen Lebens. Das können Früchte sein oder Gegenstände, die achtlos weggeworfen oder beiseite gelegt wurden.

Rodica von Keyserling beherrscht die altmeisterliche Maltechnik. Auch bei ihrem Werk „Menschliches Gerippe“ gelang es der Malerin, die Vergänglichkeit überzeugend darzustellen. Die Vorlage dafür stamme von einem Flohmarkt in Brüssel, verriet uns die Malerin bei einem Rundgang durch die in mehreren Etagen des Verwaltungsgebäudes präsentierte Ausstellung. Zuvor hatte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Lohfelden, Klaus Steffek, die Künstlerin und die Besucher der Vernissage im Rathaus begrüßt. Dass der stellvertretende Bürgermeister Rodica von Keyserling als Willkommensgruß statt Blumen ein Lohfelden-Frotteehandtuch überbrachte, gefiel der Kulturfitüre-Sprecherin Gaby Pech-Juhlke nicht. Viel besser kam bei den Kulturschaffenden an, dass die finanzielle Förderung ihrer Aktivitäten auch in diesem Jahr von der Gemeinde nicht beschnitten wird.

Veronica Kraneis (Konzertflöte) und Tatjana Selzer (Klavier) umrahmten die gut besuchte Vernissage unter anderem mit einem Ständchen von Joseph Haydn und einer Komposition von Frederic Chopin. (ppw)

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