Ausstellung bei Tag der offenen Tür der Rehbein-Linie zeigte alte Schiffsmodelle

Familienausflug: Waltraud Luckhard (von links), Udo Breidenbach, Friedhelm Wolf, Karin Leip, Werner Leip, Erika Breidenbach, Ingrid Wolf, Rainmund Wolf und Klaus Luckhard freuen sich über das Schifffahrtserlebnis der besonderen Art. Fotos: Sommerlade

Fuldatal/Hann.Münden. Strahlender Sonnenschein, zahlreiche Besucher und ein reibungsloser Programmablauf - besser hätten die Bedingungen für den Tag der offenen Tür anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Rehbein-Linie kaum sein können.

„Wir freuen uns, dass uns an unserem runden Geburtstag so herrliches Wetter beschert wurde“, sagten Klaus-Dieter und Anna Elisabeth Rehbein. „Bei solchen Temperaturen machen Schiffsreisen mit der Drei-Flüsse-Flotte besonderen Spaß.“

Einblick in die Schifffahrtsgeschichte: Karl-Heinz Müller (von links), Hann. Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne und Klaus-Dieter Rehbein freuen sich über die historischen Modelle an Bord der „Europa“.

Dies bestätigte Besucherin Erika Breidenbach. Für das in ihrer Familie traditionell stattfindende Geschwistertreffen hatte sich die Frau aus Wuppertal mit dem Besuch des Tags der offenen Tür etwas Besonderes einfallen lassen. „Das ist ein Ausflug, bei dem wir gleich mehrfachen Grund zur Freude haben.“ Zum einen freue sich die Gruppe über das Wiedersehen mit den Geschwistern. „Wir genießen aber auch die Schiffsreise und die schöne, reizvolle Landschaft.“ Angetan war die Großfamilie zudem von der Ausstellung, die auf der Passagierjacht Europa gezeigt wurde. Unter dem Motto „Reise in die Schifffahrtvergangenheit“ präsentierte Karl-Heinz Müller einige seiner zahlreich gefertigten Schiffsmodelle. Markantestes Modell war die Nachbildung des legendären Raddampfers Elsa, den der 1989 verstorbene Firmengründer Rudolf Rehbein knapp 20 Jahre zuvor als letzter Schiffsführer durch die Fuldaauen gesteuert hatte.

Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich Klaus Burhenne. „Wir sind dankbar, dass es die Rehbein-Linie seit mittlerweile vier Jahrzehnten gibt und auch künftig geben wird“, sagte Mündens Bürgermeister. Gleichzeitig versicherte er: „Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Hann. Münden bleibt definitiv erhalten.“ Burhenne berief sich dabei auf seine Gespräche im Bundesverkehrsministerium mit Staatssekretär Enak Ferlemann, der grünes Licht für den Fortbestand signalisiert habe. „Spekulationen über eine mögliche Schließung der Behörde sollten nunmehr der Vergangenheit angehören. Derzeit stecken wir mitten in den Planungen zur Ertüchtigung der Weserumschlagstelle und einem Ausbau der Schwerlastschifffahrt.“

Von Martina Sommerlade

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.