Neue Baugebiete in Hohenkirchen und Mönchehof mit 24 Plätzen

Bauland: Blick auf das neue Baugebiet in Mönchehof, das ab Herbst erschlossen werden soll. Das entschieden am Montagabend die Gemeindevertreter. Archivfoto: Sommerlade/nh

Espenau. Die geplanten neuen Baugebiete in Mönchehof und Hohenkirchen haben eine weitere Hürde genommen:

Die Gemeindevertretung Espenau gab am Montagabend mit großer Mehrheit grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplans und die erneute öffentliche Auslegung der Planentwürfe für die Erweiterung des Baugebiets „Im Lerchenfeld“ in Mönchehof und das neue Baugebiet „Auf der Schanze“ in Hohenkirchen. Kritik gab es von den Freien Wählern und der Grünen Liste Espenau (GLE).

Im „Lerchenfeld“ entstehen etwa sechs und in Hohenkirchen etwa 18 Bauplätze, die nach dem Wunsch der Käufer zugeschnitten werden. Die ersten Plätze könnten bereits im Sommer verkauft werden, schätzt Bürgermeister Michael Wielert (SPD). Die Erschließung soll im Herbst starten.

„Das neue Baugebiet ist eine lukrative Fläche.“

Karsten Schmacke, SPD

Grüne und Vertreter der FWG-Fraktion kritisierten, beim Baugebiet „Auf der Schanze“ seien die Vor- und Nachteile nicht genügend abgewogen und auf die Einsprüche von Anliegern nicht eingegangen worden. „Die wurden einfach übergangen“, sagte Theo Grimm von der GLE. Das Gebiet sei zu abgelegen, Kindergarten und Einkaufsmöglichkeiten zu weit entfernt. Außerdem gebe es dort ein Brutgebiet.

Susanne Baberuxki von der FWG warnte vor einer Zersiedelung der Landschaft in Hohenkirchen.

CDU und SPD wiesen die Bedenken zurück. Das Gebiet „Auf der Schanze“ sei „von der Lage her eine sehr lukrative Fläche“, meinte Karsten Schmacke (SPD).

Viele Interessenten

Es hätten sich schon viele Interessenten Plätze reservieren lassen, ergänzte Gerrit Langhans, CDU-Fraktionschef. Der Verkauf der Bauplätze bringe der Gemeinde finanziellen Spielraum, um sich anschließend um die Ortskerne zu kümmern, meinten beide.

Nicht zum Zuge gekommen war im Vorfeld der Entscheidung über die neuen Baugebiete ein Plan der FWG, neues Bauland auf einem Teil des „Lindenfeldes“ zwischen Schäferberg und Mönchehof entlang des Weimarer Weges auszuweisen. Die Freien Wähler wollten damit das Ziel verfolgen, zuerst die Baulücken zu schließen, damit die Ortsteile weiter zusammenwachsen.

Die Ausweisung neuer Baugebiete war notwendig geworden, nachdem der „Bruchfeldweg“ in Mönchehof nach schleppendem Beginn inzwischen so gut wie ausverkauft ist. (pdi/swe)

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