Nach Kritik an Engagement des Kreises

SPD verteidigt EU-Projekte

Kreis Kassel. Die SPD-Kreistagsfraktion hat jetzt das Engagement des Landkreises Kassel für EU-Projekte verteidigt. „EU-Projekte sind für die Menschen in unserem Kreis wichtig, weil damit erstens Europa gelebt wird und zweitens wichtige Anstöße gegeben werden“, sagt Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck in einer Pressemitteilung.

Der Kreis war jüngst in die Kritik geraten, weil er seit 2011 einen Eigenanteil Arbeitskraft von umgerechnet 45 000 Euro für zwei Vorhaben gegeben hat. Unter anderem wurden bei dem Projekt „Superman“ Schulungen von Mitarbeitern der Lebensmittelkette Tegut für den Umgang mit behinderten und alten Menschen gefördert (HNA berichtete). Landkreissprecher Harald Kühlborn hatte zudem die Pressearbeit in mehreren Bundesländern übernommen.

„Mehr als hilfreich“

Wenn sich Kreissprecher Harald Kühlborn beispielsweise bei dem Projekt „Superman“ engagiere, sei das mehr als hilfreich für den Kreis, betont Gottschalck in der Mitteilung. Tegut sei die einzige Supermarktkette in der Region, die zusammen mit Behinderteneinrichtungen Tante-Emma-Lädchen betreibe, „und zwar dort, wo die Nahversorgung in kleinen Dörfern zusammengebrochen ist“.

„Eigenanteil aufbringen“

Gängige Praxis sei bei EU-Projekten, dass man einen Eigenanteil aufbringen müsse, sagt Gottschalck, die auch für die SPD im Bundestag sitzt. Wer dies versuche zu skandalisieren, verdrehe die Tatsachen. (sok)

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