Heimat- und Geschichtsverein überreicht Gemeinde sein Archiv

Ein Vertrag zum Schutz

Schätze aus der Vergangenheit werden geschützt: Klaus Bicker (Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein Fuldabrück, von links), Bürgermeister Dieter Lengemann, Vize-Bürgermeister Eckhard Grebe und Vereinsvorsitzender Rolf Mell unterschrieben einen Vertrag. Foto:  Grigoriadou

Fuldabrück. Alte Bücher, Fotos und Testamente hat der Heimat- und Geschichtsverein (HuGV) Fuldabrück mühselig in den vergangenen Jahrzehnten gesammelt und archiviert. Damit diese regionalen Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte für die Zukunft erhalten bleiben, hat der Verein mit der Gemeinde Fuldabrück einen Vertrag geschlossen.

Für die Nachwelt erhalten

„Wir wollen gewährleisten, dass unsere Heimatgeschichte erforscht, geschützt und der Nachwelt zugänglich gemacht werden kann“, sagt Bürgermeister Dieter Lengemann.

Mit einem so genannten Depositalvertrag geht die Sammlung des Vereins in das Archiv der Gemeinde über. Dies passiert nicht sofort. „Im Falle einer vorzeitigen Auflösung des Vereins würde die Gemeinde das Archiv übernehmen“, sagt Rolf Mell, Vorsitzender des Vereins. „Wer weiß, was die nächsten Jahre auf uns zukommt. Da müssen wir Vorkehrungen treffen.“

Der endgültige Zeitpunkt der Übergabe wird nach einer Probephase von fünf Jahren gemeinsam bestimmt. Nach wie vor haben die Mitglieder des Vereins Zugriff auf das Archiv.

Olaf Grabowski, ausgebildeter Archivar, übernimmt die Sortierung nach wissenschaftlichen und chronologischen Gesichtspunkten. „Es wird keine Verschmelzung mit dem bereits vorhandenen Gemeindearchiv geben“, stellt Bürgermeister Dieter Lengemann klar. „Es wird natürlich zwei Archive geben.“

„Und auch weiterhin bitten wir die Fuldabrücker, uns ihre alten Schriftstücke zu überreichen oder zur Verfügung zu stellen“, sagt Vize-Bürgermeister Eckhard Grebe. (pgr) Weitere Informationen und Kontakt unter www.hugv-fuldabrueck.de

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