Investition: 700.000 Euro

Eingänge der Baunataler Innenstadt werden bis Jahresende umgestaltet

Zugang von der katholischen Kirche aus: Hier laufen die Arbeiten bereits. Zunächst wurde das Dach über der Herkules-Tiefgarage abgedichtet. Demnächst beginnen die Firmen mit der Gestaltung der Fläche darüber. Der Eingang zur Tiefgarage soll ebenfalls neu gebaut werden. Foto: Kühling

Baunatal. Hecken, Büsche, Bänke, hier und da ein Spielgerät für Kinder - die Eingänge in die Baunataler City sollen demnächst ihr Gesicht verändern.

Die Achsen entlang der Stadthalle sowie am ehemaligen Posthofgebäude hinauf zum Marktplatz und an der Friedrich-Ebert-Allee in Höhe der Apotheke Lorenz sollen sich nicht mehr als reine Durchgangsflächen präsentieren. Sie sollen moderner und geordneter werden und Passanten zum Verweilen einladen. Bis Ende des Jahres soll alles fertig sein.

700.000 Euro investiert die Stadt Baunatal nach Angaben von Erster Stadträtin Silke Engler (SPD) in die Neugestaltung der Abschnitte, die in die Fußgängerzone führen. In einigen Bereichen laufen die Bauarbeiten bereits, spätestens Mitte September soll auf allen Flächen gearbeitet werden.

Eingang von der Marktstraße aus: So soll sich der Bereich am frisch sanierten Posthofgebäude demnächst präsentieren. Computerfoto: Büro Club L 94/nh

Ein Schwerpunkt liegt im Abschnitt von der katholischen Kirche in Richtung Marktplatz. Alte Hochbeete wurden abgebaut, neue mit ganz unterschiedlichen Formen und Bepflanzung werden demnächst entstehen. Dazwischen, so Engler, werde man Sitzbänke platzieren. Die jetzt noch offen heruzmstehenden Mülleimer verschwinden in Einhausungen. „Wir wollen dazu einladen, das Eis hier zu Ende zu essen“, erläutert sie. „Wir wollen zeigen, dass die Innenstadt auch hier ist, und nicht nur am Marktplatz.“

Das Bild soll sich rund um das gesamte Quartier fortsetzen. Weil das Konzept soviel Grün beinhaltet, hat das Rathaus dem Vorhaben an diesem Stadteingang den Namen „Stadtgarten“ gegeben.

Neu gestaltet werden beispielsweise die Vorgärten vor den Wohnblocks der GWH. Und auch vor den Geschäften an der Schuckert-Straße sollen Hecken und eine Neuausrichtung der Parkplätze für mehr Ordnung sorgen. Im Bereich der ehemaligen Gaststätte Kiepenkerl siedele sich eine Außengastronomie an, berichtet die Erste Stadträtin weiter. So entstehe ein kleiner innerstädtischer Platz. Alles werde möglichst hell gestaltet, so dass es keine Ecken gebe, die sich für Treffen ungebetener Gäste eigneten.

Auch am ehemaligen Posthofgebäude, das derzeit komplett saniert wird, starten demnächst die Arbeiten im Außenbereich. Vor der Raiffeisenbank und der Apotheke Lorenz ist die Gestaltung der neuen Fläche bereits zu erahnen. Auch dort solle ein Platz mit Verweilcharakter wachsen, sagt Engler. „Das wird eine attraktive, kleine Fläche.“

Von Sven Kühling

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