Großenritter Theatergruppe wartet mit beschwingter Komödie in drei Akten auf

Verwirrspiel um Millionen

Es gibt Saures: Rocker Charly (Thomas Gück, von links) zeigt Bodo Mückenmacher (Sascha Brede), was eine Harke ist. Rudi Nudelholz (Alexander Tyrasa), sein Freund Dieter Wurm (Stephan Kalt), Tante Jacqueline (Elvira Viereck) und Betty Nudelholz (Lisa Leimbeck) schauen entsetzt zu. Foto: Dilling

Baunatal. Es ist der Traum einer jeden Familie, die viel Fantasie, aber wenig Geld auf dem Konto hat: Zufällig trifft man eine schwerreiche Tante, die Millionen verspricht. Der Haken: Tante Jacqueline (gespielt von Elvira Viereck) will die Kohle nur für einen wohltätigen Zweck hergeben.

Warum nicht einer Irrenanstalt, fragen sich die hoffnungsvollen Erben Erika Nudelholz (Erika Knauf) und ihr Mann Rudi (Alexander Tyrasa) und stellen sich der Tante als Leiter eines solchen Hauses vor. Doch aus dem Netz von Lügen und Intrigen entwickelt sich ein Verwirrspiel, in dem sich das freche Paar schnell selbst verfängt.

So spritzig startet die dreiaktige Komödie „Kurzschlüsse“, mit der die Theatergruppe im Großenritter Sportverein ab dem kommenden Samstag in sechs Vorstellungen die Lachmuskeln ihres Publikums kitzeln will. Unter den elf Mimen ist ein Novize, der sein komisches Talent schon bei den derzeit laufenden Proben unter Beweis stellt: Der 42-jährige Sascha Brede tritt als Staubsaugervertreter Bodo Mückenmacher und als Gegenspieler des rustikalen Rockers Charly (Thomas Gück) auf. Beide buhlen um die Gunst von Nudelholz´Tochter Betty (Lisa Leimbeck). Da geht es schon mal handgreiflich zur Sache. Seit März laufen die Vorbereitungen für dieses zwölfte Stück der Theatergruppe. Die meisten der elf Mimen stehen noch im Berufsleben und haben wenig Zeit. Da ist organisatorisches Geschick gefragt. Stephan Kalt und Wolfgang Preuß haben sich beispielsweise die Rolle des Hausfreundes Dieter Wurm geteilt. Jeder bestreitet einige Vorstellungen. Auch Alexander Tyrasa, wie Thomas Gück ein Veteran der Theatergruppe, hat von dieser Möglichkeit schon Gebrauch gemacht.

Das Bühnenbild entstand in eigener Regie, die Möbel haben Ensemblemitglieder beigesteuert. Berthold Viereck und Hans-Joachim Seidlitz haben es aufgebaut.

Von Peter Dilling

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