Vellmarer Blumenschmuckwettbewerb: Jury nahm bei zwei Rundgängen Gärten und Balkone unter die Lupe

Viel Fantasie bei der Gestaltung

Farbenpracht: Beeindruckt von der Vielzahl hervorragend gestalteter Vorgärten, Hauseingangsbereiche und Balkone beim 24. Vellmarer Blumenschmuckwettbewerb zeigten sich die Jurymitglieder Dieter Döring, (von links) Bernd Beier, Eberhard Walther, Gudrun Bärwolf, Juryvorsitzender Hans-Friedrich Werner und Norbert Röhre. Foto: Brandau

Vellmar. „Vellmar wird immer grüner“, sagt Hans-Friedrich Werner, Jury-Vorsitzender des Vellmarer Blumenschmuckwettbewerbes. Mit dieser Meinung steht er nicht allein, denn was die siebenköpfige Expertengruppe bei ihrer Begehung für den 24. Wettbewerb zu sehen bekam, war beeindruckend. „Egal ob Erstteilnehmer oder Mehrfachbewerber, alle Arrangements waren sehenswert“, bestätigt der 74-Jährige.

An zwei Abenden fuhren die Mitglieder der Jury durch das Vellmarer Stadtgebiet, um die vielen farbenprächtigen Arrangements der Sommerdisziplin zu begutachten Dabei ging es um die schönsten Hauseingangsbereiche, Vorgärten und Balkone, die nach Wachstum, Blüte, Pflege, Farbe und Harmonie beurteilt wurden.

Auch asiatischer Stil

Zum ersten Mal wurden auch Gestaltungen bewertet, die sonst nicht berücksichtigt werden konnten, weil die bisherigen Kriterien auf diese Flächen nicht zutrafen, erläuterte der Gartenfachmann. So auch der im asiatischen Stil gestaltete Garten von Peter Richter. Dass er gute Chancen bei der öffentlichen Prämierung Anfang Dezember hat und zu den Besten gehört, ließen die Jurymitglieder schon jetzt durchblicken.

„Wir haben viele schöne Gärten gesehen, die nicht am Wettbewerb teilnehmen, obwohl sie sehr gut gestaltet sind und einen Preis verdient hätten“, sagt der Landschaftsarchitekt. Aber es gebe auch den Einen oder Anderen, der sich während der Begehung noch anmelde, so wie Dieter Polenz aus Obervellmar, der erst von der Jury dazu ermuntert wurde. Anders bei Trude Grau aus Vellmar West. Sie ist seit vielen Jahren dabei und für die Gestaltung ihres Vorgartens und Hauseingangsbereichs mehrfach mit Ehrungen bedacht worden.

67 Bewerber hatten die Jurymitglieder in diesem Jahr zu beurteilen. Diese Zahl sei seit Jahren konstant, bestätigt der Landschaftsarchitekt, der den Vellmarer Wettbewerb als „einzigartiges Erfolgsmodell“ in der Region bezeichnet.

Mit dabei sind auch einige Mehrfamilienhäuser mit je sechs Mietparteien. „Die liegen mir besonders am Herzen, denn das zeugt von einer intakten Hausgemeinschaft“, bestätigt Werner. Wenn mehrere Mieter ihre Balkone herausputzten und mit Blühendem gestalteten, dann stimme auch das Miteinander im Mehrfamilienhaus. Vellmar als junge Stadt im Grünen inspiriere die Gartenbesitzer zur Verschönerung des Stadtbildes.

Werner Brandau

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