Vor 25 Jahren halfen Mitglieder des TSV Breitenbach kräftig mit beim Aufbau

Seit 25 Jahren: Viel Leben im Clubhaus des TSV Breitenbach

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So sieht’s heute aus: Der damalige Planer Jürgen Seidel (von links), Vorsitzender Wilfried Tampe, Ehrenvorsitzender Gerhard Hofmann, 2. Vorsitzende Christiane Geselle und Sohn Philipp Geselle (12) zeigen das Modell von 1986 vor dem Clubhaus am Leckenweg.

Schauenburg. Engagierte Freizeitsportler bei der Wirbelsäulengymnastik, musikalische Breitenbacher in den Reihen von Musik- und Seniorenspielmannszug und wassertaugliche Kanuten – alle haben ihren Platz im Clubhaus. Und ihre Übungszeiten. Das Gebäude am Leckenweg ist seit 25 Jahren beliebter Stützpunkt des TSV 1897 Breitenbach.

Mit viel Energie aus den eigenen Reihen haben die TSVer 1986 ihr Clubhaus gebaut. Zuvor gab es nämlich nur ein Provisorium in einer Baracke am Bahnhof. Und die brannte sogar 1982 ab.

Auf ihre Leistung beim Aufbau sind die Sportler heute noch stolz. Das merkt man etwa dem damaligen Vorsitzenden Gerhard Hofmann im Gespräch an. Der Bau des Hauses, sagt der 86-Jährige, habe vor allem Arbeit bedeutet. „Nicht nur für mich, sondern für alle.“ 400.000 Mark habe der Bau gekostet, 87.000 Mark wurden aufgrund von Eigenleistung der Vereinsmitglieder erbracht, 35.000 Mark kamen durch Spenden, 35.000 Mark aus Rücklagen zusammen.

Das Angebot wird von den Vereinsmitgliedern geschätzt. Die Räume des Clubheims seien fast täglich belegt, berichtet der heutige Vorsitzende Wilfried Tampe. In den Gymnastikkursen seien beispielsweise nur schwer Plätze zu bekommen. „Wir haben sehr viele Anmeldungen“, sagt Wilfried Tampe.

Insgesamt hat der TSV derzeit rund 435 Mitglieder. Tampe: „Etwa so viele wie vor 25 Jahren auch.“

Auf dem Dach: Helmut Fritze (von links), Gerhard Hofmann, Georg Klein und Wilfried Tampe arbeiteten damals an dem neuen Clubhaus. Das Foto, das auch in der HNA zu sehen war, entstand 1986.

Doch es ist nicht alles rosig, was der TSV zu bieten hat. „Unser Problem ist der Fußball“, sagt Tampe. Seit einiger Zeit gebe es keine aktive Herren-Mannschaft mehr. „Wir haben nur eine Alte Herren.“ Immerhin: Jugendliche und aktive Spieler sind in die Schauenburger Spielgemeinschaften integriert. Jugendspiele finden deshalb im Wechsel mit den anderen Ortsteilen auch auf dem Breitenbacher Sportplatz statt.

Zufrieden sind die Sportler wiederum mit der Kooperation mit der Gemeinde. Schließlich hat diese vor 25 Jahren bereits kräftig beim Bau des Sporthauses mitgeholfen. Die Duschen und Umkleideräume befinden sich bis heute im Besitz der Kommune. „Das ist damals gut aufgeteilt worden“, sagt Bürgermeisterin Ursula Gimmler und lobt ebenfalls das Miteinander. Das Clubhaus-Jubiläum will der TSV auf jeden Fall feiern. Für Samstag, 27. August, haben die Mitglieder einen Vereinsfamilientag organisiert.

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