Förderverein Christoph 7 präsentierte sich mit einem herausgeputzten Infomobil auf Gelände der Feuerwehr

Viel Lob für die Rettung aus der Luft

Öffentlichkeitsarbeit in Szene gesetzt: Schatzmeister Uwe Baumert (von links), Vorsitzender Peter Stahl und Karsten Loch vom Förderverein (ganz rechts) informierten die Besucher, wie hier Anna und Erich Kyas, über die Vereinstätigkeiten. Foto: Sommerlade

Ahnatal. Das Infomobil wurde geputzt, Informationsbroschüren laminiert und der Flugsimulator gecheckt. Bestens vorbereitet präsentierten sich die Mitglieder des Fördervereins der Luftrettungsstation Christoph 7 am Sonntagmittag der Öffentlichkeit.

Grund für den besonderen Auftritt auf dem Gelände der Feuerwehr Ahnatal war das zehnjährige Bestehen des Fördervereins. „Wir haben allen Grund, unseren zehnten Geburtstag gebührend zu feiern“, sagte Peter Stahl. Seit April 2002 informieren die Helfer des Vereins über die Arbeit der Luftrettungsstation. „Dabei haben wir mittlerweile 150 000 Euro eingenommen“, so der Vorsitzende. Damit finanziere man Ausbildung, Ausrüstung und Kleidung.

Das Infomobil, ein ausrangiertes Katastrophenschutzfahrzeug, gilt als wichtiges Mittel des Vereins, die Öffentlichkeit zu informieren. Wie funktioniert die Rettung aus der Luft, was macht die Stärke der Rettungskette aus, und welche Technik ist vonnöten? Diesen Fragen stellten sich die Mitglieder den Besuchern am Infostand, an dem sie ebenfalls versuchten, das 1000. Mitglied zu werben. Gleichzeitig hatte sich der Förderverein mit seiner Aktion an der Radiosendung des Hessischen Rundfunks „Mein Verein in hr4“ beteiligt. In einer 48-Stunden-Aufgabe sollte dafür das Infomobil auf Vordermann gebracht werden.

„Der Förderverein nimmt damit am hr4-Vereinswettbewerb teil und kann den mit 6000 Euro dotierten Verein-des-Jahres-Preis gewinnen“, so Stahl. Die Idee zur Teilnahme hatten die Vereinsmitglieder bereits vor längerer Zeit. „Der runde Geburtstag ist aber ein schöner Anlass, unseren Verein auch mal auf diese Weise zu präsentieren.“

Interessiert an der Fördervereinsarbeit zeigten sich Erich und Anna Kyas. „Das ist ja enorm, was die Flugretter alles auf die Beine stellen und wie schnell sie Notfallpatienten medizinische Hilfe zukommen lassen“, betonte das Ehepaar aus Vellmar. „Es ist erfreulich, dass die Rettungskette so gut funktioniert.“

Eine Aussage, die Peter Stahl besonders freute. „Damit die Rettungskette ihre Stärke nicht verliert, müssen alle Glieder ineinandergreifen. Ein Beispiel dafür ist auch die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Ahnatal, die uns zur Feier unseres Geburtstags das Gelände zur Verfügung gestellt hat“, lobte er die gelungene Kooperation mit Gemeindebrandinspektor Michael West.

Von Martina Sommerlade

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