Kreiseigene Sporthalle an der Gesamtschule Heiligenrode in Rekordzeit saniert

Viel Lob für Schmuckstück

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Blick ins Innere der Halle: Landrat Uwe Schmidt (von links), Schulleiterin Ana Viehmann, Bürgermeister Andreas Siebert, TSV-Chefin Heike Pflüger und Architekt Joachim Döring sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Niestetal. Wenn man Heike Pflüger, die Vorsitzende des TSV Heiligenrode fragt, was sich für die Sportler durch die Sanierung der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner- Schule (WLS) verbessert hat, antwortet sie kurz und bündig: „Alles“.

Sie zählt die schönen Umkleidekabinen, die neuen Sanitäranlagen auf. Es gebe mehr Licht, bessere Luft und einen neuen Hallenboden, der das Training zum Vergnügen mache. Jetzt wolle man sich für die Runderneuerung möglichst auch mit sportlichen Erfolgen beim Kreis und bei der Gemeinde Niestetal revanchieren, sagte Pflüger während der offiziellen Einweihung.

Die 1978 errichtete Sporthalle, in die es zuletzt hineingeregnet hatte, wird zu 60 Prozent von den Athleten des TSV Heiligenrode genutzt. An den Sanierungskosten von rund 2,7 Millionen Euro hat sich die Gemeinde Niestetal mit 900.000 Euro beteiligt.

Bremse gezogen

Außenbereich noch Baustelle: Der Vorplatz der renovierten Sporthalle muss nach Erdarbeiten hergerichtet werden.

Das Land Hessen hat zur energetischen Sanierung der Drei-Felder-Halle 468.000 Euro beigesteuert. 1,3 Millionen trägt der Kreis. Man liege am „oberen Rand“ der veranschlagten Kosten, sagte Architekt Joachim Döring und fügte hinzu: „Wir mussten öfters die Handbremse anziehen.“

Für das Tempo der im vergangenen Jahr begonnenen Sanierung galt das nicht. Die Halle sei rund einen Monat früher wieder bespielbar als gedacht, sagte Landrat Uwe Schmidt (SPD). Er und Niestetals Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) beglückwünschten sich gegenseitig für die gute Zusammenarbeit während der Bauphase. „Um diese Halle beneiden uns alle anderen Schulen“, sagte WLS-Leiterin Ana Viehmann. Viele Wünsche der Schule seien bei der Sanierung berücksichtigt worden.

Die Halle ist seit kurzem wieder in Betrieb. Nur vor dem Gebäude mit der markanten Alu-Glasfassade wird noch gearbeitet. Während der Sanierungsarbeiten habe man festgestellt, dass die Wärmeleitung von der Schule zur Halle undicht ist, sagte Döring. Sie sei inzwischen erneuert worden. Der Architekt regte an, den Vorplatz der Sporthalle ansprechender zu gestalten.

Von Peter Dilling

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