Mehrere hundert Besucher bei Ihringshäuser Kirmes – Auch Feuerwehr machte mit

Viel Spaß mit der Titanic

Vor der Titanic: Für die große Rutsche sind Julia Orth (von links, 18), Kathrin Konietzny und Julia Reinhart zwar zu alt, aber die Freundinnen verbrachten trotzdem ein paar schöne Stunden auf der Kirmes. Fotos:  Grigoriadou

Fuldatal. Kreativität stand bei der neunten Straßenkirmes in Ihringshausen auf dem Programm. Mehrere hundert Besucher machten sich am Sonntag trotz Regens auf, um bei Imkerständen, Bullenreiten, verschiedenen Spielstationen und vielen anderen Buden einen schönen Familientag zu verleben. „Die Fuldataler und ihre Gäste lassen sich doch von Regen nicht abschrecken“, sagt Hans-Norbert Alt, Schriftführer des Handwerker- und Gewerbevereins Fuldatal (HGF).

Und auch der HGF als Veranstalter war es, der eine Riesenrutsche in Form der sinkenden Titanic nach Ihringshausen und somit in die Herzen der Mädchen und Jungen brachte. „Das macht so einen Spaß. Ich bin gleich drei Mal gerutscht“, sagt Luc Rahmlow. Der Sechsjährige traute sich allerdings auch auf einem Elektrobullen zu reiten, bevor er es bei einer Partie „Vier gewinnt“ ruhig ausklingen ließ.

Auch die Feuerwehr des Ortes hatte einige Überraschungen mitgebracht. Geduldig erklärten die Feuerwehrmänner ihre Arbeit, zeigten Schläuche, Löschutensilien und ließen die Besucher praktische Übungen machen. „Die Straßenkirmes ist toll. Man trifft so viele Leute“, sagte Julia Reinhart. Die 16-Jährige spazierte mit ihren beiden Freundinnen über die Kirmes und traf nicht nur junge bekannte Gesichter. „Die Älteren gehen ja nicht so oft raus, aber hier treffen wir sie“, freute sich auch Julia Orth (18).

Richtig feurig wurde es beim Zumba-Tanzen. Beim Hüften-Kreisen und rasanten Schritt-Kombinationen purzelten die Pfunde schon beim Zusehen. Und so machte das Shoppen am verkaufsoffenen Sonntag doppelt so viel Spaß.

„Sehr viele Gewerbetreibende und Vereine aus den Nachbargemeinden sind mit dabei“, registrierte Hans-Norbert Alt. „Manche sind spontan dazu gekommen, aber auch das haben wir organisatorisch geschafft.“

Besonders gut klappten auch die Straßensperrung und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. „Schließlich ist die Straße einen Kilometer lang. Da kann es zu Problemen kommen“, wusste Alt.

Von Anthoula Grigoriadou

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