Fortbildung für Erzieherinnen: Erfahrungswelt der Kinder im Vordergrund

Viele kreative Konzepte

Freude über das Zertifikat: Bettina Smit (vorn links), Ilona Indrunas (rechts daneben) und alle übrigen Teilnehmerinnen der Fortbildung „Hell - warm - bewegt“ freuen sich über viele neue Ideen für die Arbeit mit Kindern. Foto: Sommerlade

Fuldatal. Die Freude war den Teilnehmerinnen der Leuchtpol-Fortbildung „Hell - warm - bewegt - Mit Kindern Energie erforschen und Zukunft gestalten“ anzusehen. Bei der von der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich organisierten Abschlussveranstaltung brachten die 19 Erzieherinnen aus Nordhessen ihre Begeisterung aber auch lautstark zu Gehör.

Spontan hatten sich die Seminarteilnehmerinnen dazu entschieden, den Gästen im Saal der Reinhardswaldschule das auf Umweltthemen abgewandelte Lied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ vorzusingen. Die Song-Idee von Teilnehmerin Silvia Draht (Kindergarten Hertingshausen/Baunatal) war eines der vielen gelungenen Praxisbeispiele, wie die Teilnehmerinnen sich mit ihrem persönlichen Umgang mit Energie auseinandergesetzt und konkrete Ideen für die Umsetzung in der Arbeit mit Kindern entwickelt haben.

Neben dem Liedbeitrag präsentierten die Teilnehmerinnen auf Stellwänden die Ergebnisse ihrer praktischen Arbeit. „Die Teilnehmerinnen haben viel Kreativität bewiesen“, lobte Kursleiterin Dr. Sylvia Leske die Ideenvielfalt der Erzieherinnen. In den vergangenen Wochen waren in den unterschiedlichen Einrichtungen beispielsweise Skulpturen aus Müll, farbenprächtige Windräder oder liebevolle Einladungen zum Herzforschen entstanden.

Doch so unterschiedlich die Ausarbeitungen auch waren, alle Konzepte hatten eines gemeinsam: Sie knüpften an die Erfahrungswelt der Kinder an. „Das ist ein wesentlicher Aspekt“, erklärte Referentin Lena Heilmann. „Die Projekte sind nur dann sinnvoll, wenn sie an die Alltagsgegebenheiten der Kinder angeknüpft sind. Weil diese je nach Einrichtung ganz unterschiedlich sein können, sind auch so viele kreative Konzepte entstanden.“ Positiv sei auch, dass die Teilnehmerinnen durch den Erfahrungsaustausch mit den anderen Kolleginnen wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit in der Einrichtung erhalten hätten.

Das bestätigte auch Ute Schneider. „Hier gibt es einiges, was man für die tägliche Arbeit übernehmen könnte. Die Fortbildung hat sich gelohnt. Da geht jetzt wohl jeder voller Energie in seine Einrichtung zurück“, freute sich die Erzieherin des Ahnataler Kindergartens Königsfahrt.

Von Martina Sommerlade

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