Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal zieht Bilanz – Jahreshauptversammlung bestätigt Ulbrich

Viele Rehe starben bei Unfällen

Trophäenschau: Die Gehörne des männlichen Rehwildes präsentierte die Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal während der Jahreshauptversammlung. Auf unserem Bild betrachtet Frank Appel aus Kassel-Wolfsanger interessiert die Trophäen. Foto: Hobein

Fuldatal. Vorstandswahlen und die alljährliche Hegeschau standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal im Saal des Gasthauses „Zum kühlen Grund“ in Knickhagen.

Hans-Jürgen Ulbrich (Wilhelmshausen) bleibt weiterhin Vorsitzender der Hegegemeinschaft, in der die Jagdgenossenschaften sowie die Pächter der einzelnen Jagdreviere vereinigt sind.

Zu Stellvertretern wurden Heinz Arend (Ihringshausen) und Werner Eckel (Holzhausen) gewählt. Manfred Börner (Wahnhausen) wurde wieder zum Kassierer und Karl-Georg Schäfer (Wilhelmshausen) zum Beisitzer berufen.

Matthias Langner (Simmershausen) und Michael Stahl (Rothwesten) sind Kassenprüfer. Vorsitzender Ulbrich legte den Rehwildbericht vor und stellte fest, dass der festgesetzte Abschussplan mit 94 Prozent erfüllt wurde. Von den insgesamt zur Strecke gekommenen 79 Stück Rehwild sind 19 Stück verunfallt. Nach dem Streckenbericht wurden in der Hegegemeinschaft 44 Stück Schwarzwild erlegt.

Beim Haarwild sind unter anderem folgende Ergebnisse zu verzeichnen: 33 Hasen, 59 Füchse, zwei Kaninchen, ein Baummarder, neun Dachse und 105 Waschbären, davon wurden 39 durch Fangjagd zur Strecke gebracht. Beim Federwild waren es 39 Ringeltauben, 49 Stockenten, 333 Rabenkrähen und 18 Elstern. Bei der Hegeschau wurden die Gehörne aus den einzelnen Jagdrevieren der Hegegemeinschaft präsentiert, die von dem ehemaligen Forstbeamten Werner Eckel bewertet wurden. Dabei stellte er fest, dass die Jägerschaft auf einem guten Wege sei.

Es wurden nicht nur tolle Trophäen gezeigt, sondern es sei bei diesen auch ein hervorragendes Durchschnittsalter von vier Jahren erzielt worden. Die Hegemedaille erhielt Matthias Langner, die traditionell für den ältesten Rehbock verliehen wird, der achtjährig im Simmershäuser Revier erlegt wurde. (phk)

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