Bürgerversammlung in Niestetal: Vermarktung der Grundstücke am Eichberg beginnt

An vielen Stellen wird gebaut

Erklärte den Stand der Dinge: Bürgermeister Andreas Siebert (vorne links) stand im Sitzungssaal des Niestetaler Rathauses den Bürgern Rede und Antwort. Fotos: Kessler

Niestetal. Bei der Bürgerversammlung am Donnerstag im Niestetaler Rathaus drehte sich alles ums Thema Bauen.

Der Rathausvorplatz solle im November fertiggestellt werden, er sei nun mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen für Veranstaltungen versehen, erklärte Bürgermeister Andreas Siebert (SPD). Die Arbeiten am Sandershäuser Berg seien bis auf den naturschutzrechtlichen Ausgleich und die Südanbindung in Richtung Autobahn abgeschlossen. Auch der Stadion-umbau sei fast fertig, die Außenanlagen würden im Frühjahr bis Sommer komplettiert.

Der Wohnmobil-Stellplatz an der Sandershäuser Bucht sei mit einer gepflasterten Einfahrt sowie Anschlüssen für Strom und Wasser ausgestattet worden.

Der Kindergarten Regenbogen solle einen Anbau für seine Krippengruppe bekommen. Außerdem werde im Neubaugebiet am Eichberg ein weiterer Kindergarten oberhalb der Wilhelm-Leuschner-Schule entstehen.

Die Planung für das Hallenbad habe die Gemeindevertretung noch nicht freigegeben. Der Haupt- und Finanzausschuss müsse noch einige Punkte klären. Die Gemeindevertretung wolle in der nächsten Sitzung über die Freigabe entscheiden, sagte Siebert.

40 Grundstücke des Neubaugebiets am Eichberg bleiben im Besitz der jetzigen Eigentümer, 50 Grundstücke werden ab 2013 durch die Gemeinde vermarktet. Das Neubaugebiet wird über die Straße Am Stein und die Karl-Marx-Straße angebunden.

Im Anschluss stellte Tanja Stuhl, künftige Leiterin des neuen Awo-Seniorenzentrums in Heiligenrode, die neue Einrichtung und die Arbeit der Awo allgemein vor.

Bei den Bürgern war die alte Holzbrücke über die Losse von großem Interesse. So fragte etwa Norbert Heine, ob es nicht genüge, die Brücke zu reparieren, statt eine neue zu bauen. Die Fördermittel für die neue Brücke seien schon beantragt, außerdem werde die alte Brücke für die Südanbindung benötigt. Sie sei auf dem Bauhof eingelagert, antwortete Siebert.

Doris Wimmer-Hempflug fragte, ob man Bodenschwellen in die Fahrbahn der Hugo-Preuß-Straße einlassen könne, um den Verkehr zu beruhigen. Siebert antwortete, es habe dort eine Verkehrszählung rund um die Uhr an 20 Tagen in Folge gegeben. Der Verkehr sei viel geringer als zum Beispiel auf der Straße An der Insel. Eine Verkehrsberuhigung sei nicht nötig, es gelte bereits Tempo 30.

Norbert Schön hätte gern eine Bushaltestelle in der Straße Am Schnepfenbusch. Es gebe in der Nähe bereits die Haltestelle Obelwegbrücke, antwortete Siebert. Wenn die neuen Busfahrpläne herauskämen, müsse man schauen, wie stark sie genutzt werde.

Von Patrick Kessler

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