Feuerwehr Espenau verzeichnete 45 Einsätze im vergangenen Jahr – 55 Mitglieder in der aktiven Wehr

Vier Brände wurden gelöscht

Junge Wehr: Andreas Lehning (von links), Timo Fischer, Sebastian Pötter, Laura Marx, Benedikt Reuhl, Oliver Wichert und Christian Haase gehören zum Nachwuchs der Wehr.

Espenau. Bei 45 Einsätzen im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr Espenau fast wöchentlich ausrücken. „Darunter waren vier Brandeinsätze, 32 technische Hilfeleistungen, ein Fehlalarm und acht Brandsicherheitsdienste“, informierte Gemeindebrandinspektor Reinhard Heinz in der jüngsten Jahreshauptversammlung die Mitglieder der Wehr.

Unfall und Umwelteinsätze

Zu den 32 technischen Hilfeleistungen gehörten ein Verkehrsunfall mit Verletzten, Unterstützung des Rettungsdienstes, Umwelteinsätze in Mönchehof und Hilfe bei Wasser im Keller. Die Jugendfeuerwehr kam mit Dienstabenden und Wettkampfvorbereitung auf runde 800 Stunden.

Nach wie vor ist den Feuerwehrleuten die Ausbildung ihrer Mitglieder sehr wichtig. Jeden Dienstag wird in der Theorie und in der Praxis unterrichtet. Zu den Lehrgängen gehören unter anderem Übungen zur Wasserbeförderung über lange Wegstrecken und Rettung von Personen. „Schwerpunkt der Ausbildung war das Arbeiten mit dem Spineboard“, sagte Reinhard Heinz. Dabei handelt es sich um ein spezielles Kunststoffbrett, das bei Wirbelsäulenverletzungen eingesetzt wird. „Ein weiterer Schulungspunkt waren lebensrettende Sofortmaßnahmen“, zählte Heinz weiter auf.

Die Espenauer Feuerwehr hat insgesamt 71 Mitglieder, davon 55 in der Einsatzabteilung, sieben Feuerwehrfrauen und 48 Feuerwehrmänner. In der Jugendfeuerwehr sind 14 Mitglieder aktiv.

Neue Geräte und Ausrüstung

Persönliche Schutzausrüstungen, einen neuen Rettungszylinder und eine Schmutzwasserpumpe wurden gekauft. Einen kleinen Einblick in das laufende Jahr gab Reinhard Heinz schon: „Im Jahr 2012 kommen weitere Neuanschaffungen dazu. Ein neues hydraulisches Rettungsgerät (Spreizer) und Rohrdichtkissen.

Gespannt ist der Gemeindebrandinspektor, ob das digitale Netz flächendeckend bis Ende 2012 aufgebaut sein wird. „Positiv ist, dass durch eine zentrale Beschaffung im Land Hessen wir die Funkgeräte bis zu 70 Prozent günstiger bekommen werden“, eläuterte der Gemeindebrandinspektor.

Zu Gast in der Zentrale hatten die Feuerwehrmänner auch Kinder aus Schulen und Kindergärten.

Von Anthoula Grigoriadou

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