Vier Leichtverletzte bei Kellerbrand in Vellmar

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Im Einsatz: Mit neun Fahrzeugen und der Drehleiter war die Vellmarer Wehr zum Brandort ausgerückt.

Vellmar. Vier Menschen wurden in der Nacht zu Freitag beim Kellerbrand eines Wohnhauses in der Simmershäuser Straße in Vellmar verletzt.

Die zwei Hausbewohner, ein 71-jähriger Mann und eine 69-jährige Frau mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, teilte die Polizei mit. Dort blieben sie 24 Stunden zur Beobachtung.

Verbrühungen an Hals und Armen

Leicht verletzt wurden nach Auskunft von Vellmars Stadtbrandinspektor Wolfhard Eidenmüller während des Einsatzes auch zwei Feuerwehrleute. Sie erlitten Verbrühungen an Hals und Armen.

Laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch hatte die Frau gegen 4.30 Rauchgeruch wahrgenommen. Das Paar alarmierte sofort die Feuerwehr, die kurz darauf mit neun Fahrzeugen anrückte, während die Wehr Simmershausen mit einem Fahrzeug in Bereitschaft stand. Zu diesem Zeitpunkt brannte laut Edenmüller schon der gesamte Keller.

Mit Wasser und Schaum bekämpften die 48 Einsatzkräfte die Flammen. Ein Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich konnte durch den Einsatz von Atemschutzträgern verhindert werden.

Ermittlungen dauern an

„Ein, zwei Minuten später, dann wäre das Feuer durchmarschiert“, erläuterte der Stadtbrandinspektor. Aber wegen der starken Verrußung und des Qualmgeruchs sei das Haus erst einmal unbewohnbar. Um 10 Uhr am Freitagmorgen beendete die Vellmarer Wehr den Einsatz. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei noch nichts sagen, die Ermittlungen der Experten dauern an.

Für die Vellmarer Wehr war der Einsatz mit dem Löschen des Feuers noch nicht beendet. Im Feuerwehrzentrum mussten Jacken und Schläuche gereinigt und die Atemluftflaschen aufgefüllt werden.

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