Vize-Parteichefin zu Gast in Lohfelden

Politischer Aschermittwoch der SPD: Manuela Schwesig drehte auf

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Ahle Wurscht als Geschenk: Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig (Dritte von links) war prominenter Gast beim Politischen Aschermittwoch in Lohfelden. Mit dabein waren Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalk (von links), Dieter Birkelbach (Stellvetretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins), Ortsvorsitzender Hans-Werner Eckhardt, Sylvia Eckel (Stellvertretende Vorsitzende) und Landtagsabgeordneter Timon Gremmels.

Lohfelden. „Nun sind wir kein Papst mehr, verflixt, aber dafür können wir diesmal nichts“, sagte Manuela Schwesig. Die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern hatte nach 2011 jetzt ihren zweiten Auftritt beim „Politischen Aschermittwoch“ in Lohfelden.

Den 300 Besuchern im Bürgerhaus, die durch Showbeiträge aus dem Karneval ein letztes Mal auf Betriebstemperatur gebracht wurden, gefiel die närrisch angehauchte, aber nicht unpolitische Rede der Sozialpolitikerin aus dem hohen Norden. Niemandem fiel auf, dass Manuela Schwesig zuvor schon Auftritte im fernen Ludwigsburg und beim Ortsverein Baunatal zu absolvieren hatte.

Es ist Wahlkampf: Nach Merkel und Rösler bekam auch Brüderle für den vieldiskutierten Faux-pas an der Hotelbar sein Fett ab: In der FDP herrsche ohnehin Frauenmangel, „und über Wulf sag ich hier nichts mehr“, frozzelte Schwesig. Im ernsthafteren Teil ihrer Rede bewies die Spitzenfrau der SPD einmal mehr, dass sie ihre Akzente vor allem in der Sozial- und Familienpolitik setzt.

Auch die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck (Niestetal) und der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (Niestetal) stimmten ihre Parteigenossen auf die Wahlen im September ein.

Dann ginge es für die SPD „um die Wurst“. Passend dazu schenkte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans-Werner Eckhardt der prominenten Gastrednerin aus Schwerin für die lange Rückreise eine gut verpackte nordhessische Stracke.

Nach Auftritten des Comedy-Duos „Karl & Änne“, der „Dancing Queens und „Hummeln“ ging das von Parlamentschef Uwe Jäger moderierte Programm nach drei Stunden zu Ende. (ppw)

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