VO-Cup von VW: 20.000 Euro sollen noch dazu kommen

Baunatal. Eigentlich wollten die Spieler von „Made in Denmark“ beim VO-Cup von Volkswagen ihren Vorjahressieg wiederholen, aber im Halbfinale war diesmal Schluss. Den Wanderpokal holte sich das Team „VSO“ (Variabel-Spielstark-Offensiv) der VW-Abteilung After Sales Original Teile und Programme.

Die Spieler aus Baunatal und Wolfsburg besiegten die „Schwabenpower“ (Vertriebszentrum Ludwigsburg) im Finale mit 2:0.

40 Mannschaften traten beim Benefizturnier für krebskranke Kinder und behinderte Menschen am Baunataler Parkstadion an. Außer der dänischen Mannschaft und deutschen VW-Teams standen Mannschaften von Importeuren und Vertriebszentren aus den Niederlanden, Österreich, Polen und Tschechien auf dem Platz. Weit mehr als 1000 Zuschauer sahen einen Tag lang guten Fußball mit vielen Toren. „Es gab schon in der Vorrunde ausgesprochen hohe Ergebnisse“, sagte FFH-Radiomoderator Patrick Schumacher, der als Turniersprecher fungierte. Ein großes Lob erhielten die Schiedsrichter, die während der weitgehend fair ausgetragenen Begegnungen viel Übersicht bewiesen.

Neben den Kunstrasenplätzen am Parkstadion war für die Kinder ein Spielbereich aufgebaut. Eine Tombola (5000 Lose) lockte mit wertvollen Preisen, und am Abend sorgte ein DJ bei kühlen Temperaturen für heiße Musik im Festzelt.

Viel Arbeit für Helfer

Seit 1997 haben die Kicker mit den Turnieren bereits 339.000 Euro für den guten Zweck erspielt. „In diesem Jahr sollen möglichst bis zu 20.000 Euro hinzukommen“, sagte der Vorsitzende des VO-Cup-Fördervereins Armin Raabe, der während des Turniers mit seinem Organisationsteam und mehr als 30 Helfern ständig im Einsatz war. Der Vereinsvorsitzende dankte Volkswagen Vertrieb Original Teile und Service, der Stadt Baunatal und den weiteren Sponsoren für die umfangreiche Unterstützung. Die sportlichen Gäste lobten die Organisation und Aufnahme in Baunatal: „Es ist alles super hier, besonders der Spendenzweck erfreut mich“, sagte der Spielertrainer der dänischen Mannschaft, Hans Köhler.

Auch Karol Ruta vom Team der „VW-Group Polska“ aus Posen, das nach der Vorrunde ausscheiden musste, „findet es sehr gut, kranken Kindern auf diese Weise zu helfen“. Die polnischen Gäste waren auch vom Bergpark Kassel begeistert.

Fotos vom VO-Cup

VO-Cup in Baunatal

Am Schluss trafen sich Teams und Organisatoren zur Siegerehrung im Festzelt. Schirmherr Uwe Kapl von Volkswagen zeichnete die vier besten Teams aus. Deria Völker von „Turnbine Kraftwerk“ wurde als beste Spielerin geehrt. Den Pokal als bester Torhüter erhielt Jan Wetekam vom Team „Rote Socken".

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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