Das 25-jährige Bestehen der Grünanlage stand im Mittelpunkt des Jahresempfangs der Stadt Vellmar

Volle Punktzahl für den Ahnepark

Musikalische Begleiter: Die Bigband der Musikschule Chroma verlieh der Veranstaltung einen feierlichen Charakter.

Vellmar. Der Bau der Straßenbahn, eine große Verbundenheit mit den Bürgern, eine gelebte Städtepartnerschaft sowie die einzigartige Anlage des Ahneparks - Grund zur Freude gibt es für die Stadt Vellmar gleich mehrfach. Das jedenfalls meinte Gerald Herber (SPD) in seiner Begrüßungsrede beim Empfang der Stadt Vellmar anlässlich des 25. Geburtstags des Ahneparks.

Bei der von der Musikschule Chroma umrahmten Feier ging der Stadtverordnetenvorsteher neben anderen kommunalpolitischen Themen besonders auf den Straßenbahnbau ein. „Mit Superlativen sollte man spärlich umgehen, aber der Bau der Tram ist die Jahrhundertinvestition. Mit dem großen Ziel der Fertigstellung vor Augen nimmt man kleinere Unbillen wie die damit verbundenen Umleitungen sicher gern in Kauf.“ Vermutungen, wann die Tram in Betrieb gehen würde, seien nunmehr konkret geworden. „Nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit wird die Straßenbahnlinie am Samstag, den 22. Oktober, eröffnet“, verriet Herber.

Angetan von den Vellmarer Projekten zeigte sich auch Susanne Selbert. „Ich wünsche den Verantwortlichen auch bei allen künftigen Aktionen weiterhin so ein glückliches Händchen wie bisher“, so die Erste Kreisbeigeordnete.

Auf bewährt unterhaltsame Weise überbrachte Willi Wörgötter seine Glückwünsche. Der Gemeindevertreter der Partnerstadt Zell am See schlug einen Bogen von der Punkteverteilung beim Eurovision Song Contest über das jüngst verloren gegangene Fußball-EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland bis hin zum Jubiläum des Ahneparks. „Die Differenz der gesamten Punkte verteile ich auf diese außergewöhnliche Parkanlage und die vorbildlich gelebte Städtepartnerschaft. Das gibt volle Punktzahl“, so Wörgötter, der zudem ein Gastgeschenk in Form eines Bildes bereithielt. Stolz auf das Geburtstagskind war auch Dirk Stochla (SPD). „Der Ahnepark ist nicht nur eine Parkanlage, sondern auch ein Ort, der die Identität der Stadt und der Bürger widerspiegelt“ , so der Bürgermeister. In seiner Schlussrede lud er die Gäste zum Ahnepark-Fest ein. „Kommen Sie ins Gespräch, kommen Sie auf den Geschmack und kommen Sie bitte bald wieder.“ Den Wünschen des Bürgermeisters kamen die Gäste bereits vor Beginn des Empfangs auf dem Festgelände nach. Bei der musikalischen Umrahmung durch die Swinging Wild Cats aus Kassel, strahlendem Sonnenschein sowie den diversen kulinarischen Genüssen der Fliegenden Köche und der Fischerhütte fiel das den munter plaudernden Besuchern offensichtlich nicht schwer.

Von Martina Sommerlade

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