Vorhang auf für Marlene: Baunataler Kulturprogramm bis Jahresmitte liegt vor

Baunatal. Kultur kompakt in einem handlichen Heft: Die Stadt Baunatal gibt wieder einen Halbjahresüberblick über das Programm in der VW-Stadt – erste Ausblicke aufs zweite Halbjahr, das zum Beispiel den Baunataler Sommer bringt (19. bis 28. August) inbegriffen.

Und schon vorher geben sich Comedy-Sekretärin Marlene Jaschke (schon morgen, 4. Februar), fernöstliche Shaolin-Kämpfer (22. Februar) oder die rockenden Puhdys (27. Februar) die Ehre in der Stadthalle (immer 20 Uhr).

Boulevardtheater, Kabarett und Comedy, Multivisionsschauen, Ausstellungen sowie Konzerte – das sind die Rubriken im Kulturkalender. Auch Sporttermine wurden aufgenommen. Einige weitere Veranstaltungen, zum Beispiel Karneval und Kinderprogramme, kommen hinzu.

An die Jüngsten richten sich zum Beispiel Aktionen des Spielmobils Augustine und der Stadtbücherei. Dort sind auch zwei Lesungen vorgesehen: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (22. März) sowie „Der karierte Käfer und andere Geschichten“ (16. Mai)

Das Heft bietet auch einen Ausblick auf die nächste winterliche Theatersaison in der Baunataler Stadthalle. Angekündigt werden Peter Fricke, Brigitte Grothum, Anja Kruse, Anita Kupsch und weitere bekannte Schauspieler.

Die neuen Abo-Preise sind laut Monika Hartmann, Leiterin des Fachbereichs Sport, Kultur, Jugend und Senioren noch nicht kalkuliert. Doch dürfte die Größenordnung von 63 bis 110 Euro, abhängig von der Kategorie, bleiben. Der Verkauf beginnt im Sommer, jedoch kann man im Rathaus bereits reservieren.

Zu den Boulevardkomödien (800 Plätze) kommen im Durchschnitt 500 Besucher, das Angebot hat seit Jahrzehnten seine Fans, das erste Parkett ist stets von Stammgästen ausgebucht. Beim Kabarett (110 Plätze) sind es im Schnitt 60, bei den Multivisionsschauen (300 Plätze) 150 bis 200 Zuschauer.

Gastspiele kostendeckend

Gastspiele wie die von Comedian Schubert oder Sänger Wader laufen für die Stadt, die dafür Miete kassiert, kostendeckend, sagt Monika Hartmann, zuständige Fachbereichsleiterin im Rathaus. Nur bei der Vermarktung unterstütze das Rathaus. 230 000 Euro umfasst 2011 das Budget für das übrige Kulturprogramm. Mit weiteren 80 000 Euro fördert die Stadt die Musikschule (60 000 Euro) und andere kulturell tätige Vereine wie Chöre und Musikzüge.

61 500 Euro stecken als Zuschüsse der Stadt in den 230 000 Euro – 30 000 Euro fürs Festival Baunataler Sommer und ebenso viel für Kabarett sowie Boulevardtheater. 1500 Euro kosten die Stadt sechs Ausstellungen pro Jahr im Rathausfoyer. Begründung für alle Aufwendungen, so Hartmann: „Kultur sehen wir als öffentliche Aufgabe.“

Die Broschüre gibt es kostenlos im Rathaus und an vielen anderen Stellen Baunatals.

Vorverkauf: HNA-Kartenservice in Baunatal, Europaplatz 1, Telefon 05 61/49 18 90, und in Kassel, Kurfürsten-Galerie, Telefon 05 61/20 32 04. www.hna-kartenservice.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.