Simmershäuser Einrichtung erneut ausgezeichnet – Lehrer-Delegation vom Balkan informierte sich

Vorzeigemodell Umweltschule

Dokumentiert ihren Besuch: Besonderes Interesse zeigte Nade Stojic aus Bosnien an der Solaranlage der Simmershäuser Schule. Fotos: Sommerlade

Fuldatal. Rade Petricevicz kommt aus dem Staunen kaum heraus. „Hier ist alles so wunderbar geordnet und erstaunlich still“, sagt der Englischlehrer aus Bosnien, nachdem er vom Rundgang durch die Grundschule Simmershausen zurückkehrt.

Der 30-Jährige war einer der insgesamt 20 Schulleiter aus Bosnien, Serbien und Montenegro, die im Rahmen eines internationalen Austauschs bei ihrem einwöchigen Aufenthalt in Kassel die Umweltschule Simmershausen besichtigten und sich zum Thema Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung informierten.

Als älteste Umweltschule eignete sich die Grundschule im Fuldataler Ortsteil besonders gut. Denn auch in diesem Jahr wurde sie wieder mit dem Zertifikat Umweltschule ausgezeichnet.

„Wir legen viel Wert auf Partizipation in allen Bereichen“, erklärte Schulleiter Achim Kessemeier. „Die Schüler übernehmen Verantwortung. Für sich selbst und für die Umwelt.“

„Es ist beeindruckend, wie viel hier für den Umweltschutz gemacht wird.“

Mervi Ainslahti, Schulleiterin aus Montenegro

Wie groß das Engagement an der Umweltschule ist, erfuhren die Delegierten beim Rundgang durch die Schule. Dabei gab Kessemeier Informationen zur Solaranlage, zum Projekt „Grün“, das die Gestaltung des Schulgeländes unter ökologischen Gesichtspunkten beinhaltet, sowie zur Teilnahme an der Umweltschutzwoche in Fuldatal.

„Es ist beeindruckend, wie viel hier für den Umweltschutz gemacht wird“, fand Mervi Ainslahti. Angetan war die Schulleiterin aus Montenegro auch von der kleinen Feierstunde anlässlich der Übergabe der Auszeichnung „ Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“.

Urkunde und Herbst-Lied

Während Schulamtsdirektor Michael Scholz die Urkunde verlas und die Viertklässler ein Herbst-Lied anstimmten, zeigte Achim Kessemeier Flagge. Der Schulleiter hisste die Umweltschule-Fahne, die dort bis mindestens zum nächsten Schuljahr wehen wird. „Wir werden uns aber wie zuvor bemühen, auch in den Folgejahren die Auszeichnung zu erhalten“, so Kessemeier.

Von Martina Sommerlade

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.