Heißer Ferienspaß bei VW: Kinder besuchten Eltern bei der Arbeit 

Auf Tuchfühlung mit der Werksfeuerwehr: Unter Anleitung von Benjamin Behrmann (vorne, links) durfte der zehnjährige Luis einen Feuerlöscher ausprobieren. Fotos: C. Hartung

Baunatal. Wenn morgens die Eltern von Luis und Sarah zur Arbeit fahren, wissen die beiden zwar, dass Mama und Papa den Arbeitstag im VW-Werk in Baunatal verbringen, aber wie es da aussieht und was dort überhaupt gemacht wird, wissen die beiden Kinder nicht.

Doch das hat sich nun geändert. Gemeinsam mit 48 anderen Werkskindern verbrachten der zehnjährige Luis und die siebenjährige Sarah eine Woche lang im VW-Werk bei der Ferienbetreuung. „Wir kümmern uns hier von sechs bis 17 Uhr um die Kinder“, sagte Michaela Schneider, die Organisatorin. Doch hier stünde nicht, wie bei anderen Betreuungsangeboten Kino und Schwimmbad auf dem Programm, sondern ein abwechslungsreiches Angebot in unterschiedlichen VW-Abteilungen. „Die Kinder sollen einen Einblick erhalten, wo Mama und Papa morgens überhaupt hingehen“, erklärte Schneider. „Wenn der Vater beispielsweise Anlagenführer ist, können sich die Kinder meist nichts darunter vorstellen.“

In fünf Tagen durchliefen die jungen Gäste unterschiedliche Stationen. Pädagogische Unterstützung gab es dabei von acht Mitarbeitern der Firma „Impuls - Soziales Management“. Nachdem am ersten Tag Werksausweise gebastelt wurden, stand anschließend ein Besuch im Original-Teile-Center (OTC) auf dem Plan. „Wir durften helfen, Autoteile zu verpacken. Das hat mir viel Spaß gemacht“, erzählte Luis.

Wärmebildkamera: Markus Iffert (von links) erklärte Sarah (7), Ronja und Phil (beide 9) die Funktionsweise des Geräts.

Der Höhepunkt stellte für die jungen Gäste der Besuch bei der Werksfeuerwehr dar. In einer Modenschau präsentierten die Feuerwehrmänner unterschiedliche Uniformen, anschließend durften die Kinder sogar einen Feuerlöscher ausprobieren. „Das macht total Spaß hier“, sagte Luis, nachdem er unter Anleitung von Feuerwehrmann Benjamin Behrmann einen kleinen Brand gelöscht hatte. An weiteren Stationen lernten die Kinder unter anderem auch die Funktionsweise einer Wärmebildkamera kennen und durften im großen Feuerwehrauto Platz nehmen.

Der zwölfjährigen Nina gefiel die Ferienwoche. „Man musste zwar immer früh aufstehen, aber das hat sich jeden Tag gelohnt.“ (cha)

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