25 Radler kämpften sich an drei Tagen 490 Kilometer von Baunatal nach Salzgitter, Wolfsburg und zurück

VW-zu-VW-Tour mit harten Prüfungen

Vor den Torturen: Start am Baunataler VW-Werk, vorn Fahrtleiter Ingo Koch, rechts Organisator Wilfried Albrecht. Kleineres Bild: Bürgermeister Manfred Schaub (links) übergab Autostadt-Geschäftsführer Otto Ferdinand Wachs symbolisch ein Mechatronic-Bauteil eines DSG-Getriebes. Foto: Wiesemann, Autostadt/nh

BAUNATAL. „Das war schon eine ganz harte Tour.“ Mit diesem knappen Fazit beschreibt Initiator Wilfried Albrecht eine 490-Kilometer-Radfernfahrt von Baunatal nach Wolfsburg, die es in sich hatte. Wind und Wetter beutelten die 25-köpfige Gruppe regionaler Radsportler, die Freitagmorgen am Haupttor des VW-Werks Baunatal aufgebrochen war, um über die Zwischenstation Salzgitter die Autostadt am VW-Hauptwerk in Wolfsburg zu erreichen.

Nachdem die Gruppe bei der Hinfahrt auf den geschotterten Leine-Radweg bei Göttingen viel Zeit einbüßte, fuhr vom Übernachtungsort Salzgitter-Bad noch eine kleine Abordnung zum VW-Zweigwerk Salzgitter, wo es einen herzlichen Empfang durch die Werksleitung gab. Tags darauf erreichte die VW-zu-VW-Tour Wolfsburg.

Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub, der einen der zwei Verpflegungsbusse steuerte, übergab in der Autostadt Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer des automobilen Themenparks, ein Mechatronik-Bauteil des DSG-Getriebes als Symbol der Verbundenheit zwischen den Standorten Baunatal und Wolfsburg. Danach erhielt die Gruppe eine Führung durch die Autostadt.

Die Rückfahrt am Sonntag ab Salzgitter verlangte dem Radfahr-Tross noch einmal alles ab. Im Dauerduell mit böigem Gegenwind, durchnässt von etlichen Regenschauern, kämpfte sich das Fahrerfeld Richtung Süden.

„Es war als Trainingseinheit eine unserer härtesten Prüfungen. Aber sie hat gezeigt, dass alle topfit sind, um unsere Sylt-Tour am 6. August in Angriff zu nehmen“, erklärte der Baunataler Leitwolf Ingo Koch nach der glücklichen Heimkehr am Sonntagabend. (wie)

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