Unionschef Williges: Auf Kreisebene anderer Stil

Wahlkampf: Plakat der Baunataler CDU sorgt für Verwunderung

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Ungewöhnliches Plakat: Die Baunataler CDU wendet sich gegen Schaubsteuer, Silkesoli und Kippingteuro.

Baunatal. Ein Wahlplakat der Baunataler CDU sorgt für Verwunderung und stößt in Teilen auf Unverständnis. Da ist von Schaubsteuer, Silkesoli und Kippingteuro die Rede.

Ausgesagt werden soll, so kann man aus dem Zusammenhang ableiten, dass die Union gegen Gewerbesteuererhöhung, höhere Wassergebühren und einen, wie sie formuliert, Luxusumbau des Rathauses sei. Die Christdemokraten wollen damit Bürgermeister Manfred Schaub, Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz und Fraktionschefin Carmen Kipping (alle SPD) treffen.

Man wolle „Inhalte transportieren“, sagt CDU-Vorsitzender Andreas Mock. Die Hauptakteure der SPD seien benannt, weil sie die Politik in Baunatal prägten. Man sehe keine Beleidigung und keine Grenze überschritten. Hinweise zum Beispiel auf eine geplante Gewerbesteuererhöhung habe die CDU allerdings nicht, räumt Mock auf Nachfrage ein.

Frank Williges, Kreisvorsitzender der CDU geht aber zugleich auf Abstand. Auf Kreisebene pflege man einen anderen, moderaten Stil. Doch hätten die Stadt- und Gemeindeverbände freie Hand.

Die Betroffenen reagieren gelassen: Es seit halt Wahlkampf. Sie weisen aber darauf hin, dass die Vorwürfe in der Sache falsch seien. Doch sei jede Partei frei im Stil ihres Wahlkampfs. Und: Bei der Baunataler SPD gebe es eine solche Art der Wahlwerbung nicht.

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