Letzte Tour der Kirchengemeinden führte zum Dörnberg – Spende 2011: 330 Euro

Wandern für guten Zweck

Interessierte Gruppe: Förster Matthias Moos (rechts) präsentiert den Wanderern eine Elsbeere. Foto: privat/nh

Ahnatal. Insgesamt 20 Wanderer haben Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt: Beim Ahnataler Projekt Wandern für die Anderen freute sich Thomas Dilger, der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weimar, über Spenden der Freiluftbegeisterten in Höhe von 85 Euro.

Engagiertes Team

Damit zog die Kirchengemeinde einen Schlussstrich unter das Wanderjahr 2011. Erfreulicherweise seien insgesamt 330 Euro Spendengeldern zusammengekommen bei der Aktion, die den guten Zweck und zugleich auch die Gesundheit der Teilnehmer fördere, hieß es.

„Dank eines engagierten Teams ist es den Ahnataler Kirchengemeinden gelungen, an insgesamt sechs Sonntagen interessante Wanderungen anzubieten“, zog der erfreute Dilger das Fazit.

„Es ist mir wichtig, das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes zu wecken. Deshalb macht mir eine solche Wanderung ganz besonders viel Freude.“

Försterin Dagmar Löffler

Die Spenden kommen nun dem Projekt „Hafen 17 - Kinder schlau machen“ des Diakonischen Werkes Kassel zugute. Das Angebot, das im Nachbarschaftszentrum Unterneustadt stattfindet, bietet benachteiligten Kindern die Möglichkeit zu einer besseren und gesünderen Ernährung, einer gelungenen Bildung und Begleitung im Alltag.

Elsbeere war das Ziel

Bei der letzten Wanderung des Jahres ging es für die 20 Naturbegeisterten mit dem Wilhelmsthaler Försterehepaar Dagmar Löffler und Matthias Moos auf eine Entdeckungstour unterhalb des Dörnbergs.

Bei Sonnenschein wanderte die Gruppe häufig abseits der breiten Wanderwege, mit dem Ziel, die Elsbeere, den Baum des Jahres 2011, zu finden.

Weitere Schwerpunkte der naturkundlichen Wanderung waren Informationen über die natürliche Regeneration des Waldes, über naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft und über die wieder zunehmende Bedeutung der Eiche in Zeiten des Klimawandels.

Dagmar Löffler freute sich über das große Interesse: „Es ist mir wichtig, das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes zu wecken.

Deshalb macht mir eine solche Wanderung ganz besonders viel Freude“, resümierte die Försterin. (ptk)

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