Naturpark Münden wirbt mit veränderten Touren um touristische Besucher

Wandern auf neuen Wegen

Freuen sich über die neue Wanderwegtafel am Jagdhaus Heede: (von links) Sissi Karnehm-Wolf (Tourismuskoordinatorin des Landkreises), Sibylle Susat (Geschäftsführerin Naturpark Münden), Rolf Clauditz (ehem. Geschäftsführer), Dinah Stollwerck-Bauer (Bürgermeisterin Flecken-Adelebsen), Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne, Landrat Reinhard Schermann und Kreisrätin Christel Wemheuer. Foto: Siebert

Hann. Münden. Als kleine historische Stunde für den Naturpark Münden bezeichnete der Vorsitzende des Naturparks Münden, Landrat Reinhard Schermann, die Eröffnung der Wanderregion Naturpark Münden. „Ein Markstein für die Zukunft der Wanderregion Naturpark Münden und für die touristische Entwicklung bedeutet die Neugestaltung des Wanderwegesystems in diesem einzigartigen Naturraum“, schwärmte Schermann.

Die Vorarbeiten des Wanderwegekonzepts und die Umsetzung dauerten fünf Jahre. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer, Wegexperten, regionale Wandervereine, Ortsheimatpfleger und Ortsbürgermeister haben sich an dem Gemeinschaftsprojekt von Naturpark Münden, Touristik Naturpark Münden und Landkreis Göttingen beteiligt.

Die drei wichtigsten Bausteine sind die Verknüpfung mit überregionalen und lokalen Wanderwegen, die Wanderwegebeschilderung mit Informationstafeln und die Schaffung von Erlebnisstationen sowie die verbindliche Vereinbarung mit Partnern, das Wanderwegenetz dauerhaft zu betreuen.

Ein umfangreiches Wege- und Schilderkataster wurde auf einem Gebiet von 45 000 Hektar erstellt, ein Netz von rund 450 Kilometern Wanderwegen abgestimmt und 800 Wegweiser für über 250 Standorte hergestellt und bereits größtenteils montiert.

Die Installation übernahm die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen. Auf den Schildern wird auf Ziele, Entfernungen, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und an örtliche Rundwanderwege sowie Einkehrmöglichkeiten hingewiesen. Die Erlebnisstationen am Klusteich und oberhalb von Hemeln bieten die Möglichkeit, Natur, Wald und Wasser zu erkunden.

In die Wanderregion Naturpark Münden wurden 235 000 Euro investiert – der Löwenanteil kam aus Fördertöpfen der Europäischen Union sowie des Landes. (zpy)

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