Ende der 1990er-Jahre installierte Geräte waren seit langem defekt

Kaufungen: Defekte Warnanlagen an B 7 abgebaut

Funktionierten nicht mehr: die Warnanlagen an der B 7 bei Kaufungen. Archivfoto: Ketteritzsch

Kaufungen. Die seit langem defekten Geschwindigkeitswarnanlagen an der Bundesstraße 7 bei Oberkaufungen sind in dieser Woche abgebaut worden. Im Herbst vergangenen Jahres hatte das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) angekündigt, dass die Ende der 1990er-Jahre installierten Anlagen nicht mehr repariert werden.

Zur Begründung verwies die Behörde auf die hohen Wartungskosten sowie die veränderte Verkehrssituation. Wegen der stationären Radaranlagen zwischen Kaufungen und Helsa sei die Geschwindigkeitswarnanlage nicht mehr notwendig. Die Kästen hatten Autofahrer, die im Bereich der Abfahrt Oberkaufungen zu schnell fuhren, mittels eines aufblinkenden Tempo-70-Schildes auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit hingewiesen.

Mit der Aufstellung der Anlagen hatte die Behörde auf zahlreiche schwere Unfälle auf der B 7 und die gefährliche Situation in dem Einmündungbereich reagiert. Die Geschwindigkeitswarnanlagen kosteten seinerzeit 160.000 D-Mark (81.600 Euro). Für die Beseitigung der Geräte und der Fundamente zahlte das ASV nach Angaben ihrer Sprecherin Christina Röntgen 2000 Euro. (ket)

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