Waschbärenbabys an Organversagen gestorben

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Waisenkinder: Die drei Waschbärbabys haben nicht überlebt.

Lohfelden. Die Waschbärenbabys, denen Michael Meng aus Vollmarshausen Unterschlupf gegeben hatte, haben nicht überlebt. Das berichtete Tierschützerin Sylvia Buchenau, die die Babys danach zu sich genommen hatte.

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„Die Tiere sind an Organversagen gestorben“, sagt Buchenau. Die Waschbären seien sehr unterkühlt gewesen.

Zwei Tiere starben kurz nachdem Michael Meng die Tiere zu ihr gebracht hatte. „Beim dritten Baby haben wir noch eine Infusion gelegt, aber in der Nacht ist es auch gestorben“, berichtet die Waschbären-Expertin.

Syliva Buchenau kümmert sich schon viele Jahre um mutterlose Waschbärbabys und vermittelt sie dann deutschlandweit an Wildparks oder an private Halter, die eine Haltungsgenehmigung für Waschbären vom Veterinäramt haben.

„Es ist sehr traurig, dass die Kleinen es nicht geschafft haben“, sagt Michael Meng. Als er die mutterlosen Tiere in seinem Garten gefunden hatte, rief er sofort die Behörden und Tierärzte an. „Ich habe von niemandem Informationen bekommen, wie man die Tiere retten könnte“, klagt er. Er glaubt, dass die Tiere noch leben könnten, wenn man ihm Hinweise gegeben hätte, wie man die mutterlosen Waschbärbabys richtig versorgt. (bas)

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