Das Punkrock-Festival „Rocken bitte!“ lockte über 300 Zuschauer in den Steinbruch

Wasser wurde Kassenschlager

Stehen auf Punk: Guliana Meirelles (von links), Simon Jellinghaus und Christina Seeber amüsierten sich im Steinbruch. Im Hintergrund rocken gerade „The Hellfreaks“. Foto: C. Hartung

Espenau. Wie ein heißer Kessel brodelte jetzt der Steinbruch in Espenau. Nicht nur weil sechs Bands ordentlich einheizten, sondern auch weil die Sonne das Festivalgelände bei „Rocken bitte!“ auf stolze 37 Grad erhitzte.

Als eine Stunde vor Konzertbeginn die Pforten zum Gelände geöffnet wurden, hielt sich der Ansturm deshalb auch in Grenzen. „Viele kommen erst später, wenn es sich ein bisschen abgekühlt hat“, sagte Mitorganisator Daniel Oertel. Die Mitglieder der Jugendpflege hatten das Festival gemeinsam mit dem Kulturverein Espenau im Rahmen der Espenauer Kulturtage auf die Beine gestellt.

In den vergangenen Jahren hatten die Besucherzahlen stetig abgenommen. Während in Spitzenzeiten an die 700 Besucher zum Steinbruch kamen, waren es 2012 gerade noch 180. Im vergangenen Jahr fiel das Festival schließlich aus. Oertel zog aber bereits am frühen Abend, als die bekanntesten Bands, wie „The Real McKenzies“ aus Kanada sowie „The Hellfreaks“ aus Ungarn noch in den Startlöchern standen, positive Bilanz. „Jetzt sind schon mehr Gäste da als es 2012 insgesamt waren.“ Auch Simon Jellinghaus war mit Christina Seeber und Guliana Meirelles zum Steinbruch gekommen, um zu den fetzigen Klängen abzutanzen. „Es gefällt uns sehr gut. Jetzt wird es auch angenehmer, wo die Sonne langsam untergeht“, sagte Simon Jellinghaus.

40 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Frauen aus dem Kulturverein hatten unter anderem vegetarische Paella zubereitet. Wenig Arbeit gab es für die Sanitäter vom DRK Immenhausen. Denn wegen der Hitze verzichteten viele auf alkoholische Getränke und griffen lieber zu Wasser. „Wir haben mehr als 30 Kisten Wasser verkauft“, sagte Oertel nach dem Festival. Zudem sei die Veranstaltung friedlich abgelaufen, betonte Mitorganisator Christian Prasse. Obwohl die Organisatoren mit internationalen Rockröhren deutlich mehr Besucher in den Steinbruch locken konnten als noch in 2012, würden laut Oertel letztlich die Einnahmen über die Zukunft von „Rocken bitte!“ entscheiden. (phc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.