Mädchengruppe der Kita Frommershausen genoss Hortfreizeit in Wülmersen

Wasserschloss wurde erkundet

Stolz zeigen die sechs- bis zehnjährigen Mädchen aus dem Vellmarer Hort ihre selbst eingefärbten T-Shirts, die sie mit Unterstützung ihrer Betreuerinnen Svenja Kalka (links) und Christiane Nickel am ersten Tag ihrer Mädchenfreizeit im Wasserschloss Wülmersen gestaltet haben. Foto: Brandau

Vellmar. „Es ist ganz toll hier, und wir haben heute sogar selbst gekocht - Fischstäbchen, Kartoffelbrei und Salat“, schwärmt Jette Reuter. „Und geschmeckt hat es auch.“ Die Sechsjährige ist eines von neun Mädchen, die gemeinsam mit den Gruppenleiterinnen Christiane Nickel und Svenja Kalka von der Kindertagesstätte Frommershausen eine Mädchenfreizeit im Wasserschloss Wülmersen verbrachten. Gestern kamen sie zurück.

Während die zehn Jungen des Vellmarer Hortes mit Betreuer Achim Mathusek und Stefan Schoor von der Beratungsstelle für bewusste Elternschaft diesmal im Jugendwaldheim Meißner die Natur erlebten, waren die Mädchen zu Gast im altehrwürdigen Wasserschloss. Hier konnten sie drei Tage unter sich sein. „Wir wollten ihnen einen Rahmen bieten, wo sie gemeinsam spielen und Zeit miteinander verbringen können, ganz ohne Jungs“, erklärt Christiane Nickel. Und das genossen die Sechs- bis Zehnjährigen auch. So stand für sie Entspannung und kreatives Werkeln auf dem Programm. Daneben sollte aber auch die Gegend rund um das Schloss erkundet werden.

Doch zunächst stand Batiken auf dem Programm. Eifrig tauchten die jungen Künstlerinnen ihre T-Shirts in das Färbemittel, damit aus ihnen kleine Kunstwerke wurden. Daneben wurden noch Armbänder gebastelt und Entspannungsübungen gemacht. Aber das Beste sei gewesen, dass die Freizeit ohne Jungs stattgefunden habe. „Die sind immer so laut und frech“, sagte Rosa Heinmöller (8) und bekam gleich ein zustimmendes Nicken der anderen Mädchen.

Heimweh hatten die Kinder nicht, schließlich kannten sie sich untereinander und ihre Betreuerinnen schon länger.

Leider ist so eine Freizeit viel zu kurz, denn bereits nach nur zwei Übernachtungen kam der Bus, der die Gruppe wieder nach Vellmar brachte, wo auch die Jungengruppe wieder eintraf.

„Die Freizeiten für Jungen und Mädchen haben eines gemeinsam“, sagt Achim Mathusek. Das soziale Miteinander innerhalb der Gruppen werde gefördert und der Erlebnisraum der Kinder erweitert. Beides sei auf Hortfreizeiten sehr gut umsetzbar.

Von Werner Brandau

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