Bisher nur Sachschäden

Wegen Unfallgefahr: Kunstwerk am Kreisel in Espenau muss umziehen

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Stein des Anstoßes: Wenn der Kreisel zu schnell passiert wird, ist ein abdriften in Richtung Steine schnell geschehen. Die stoppen die Fahrt auf jeden Fall. Zum Glück blieb es bisher lediglich bei Sachschäden. 

ESPENAU. Das Kunstwerk, das den Kreisel in der Neuen Mitte zwischen Mönchehof und Hohenkirchen ziert, soll einen neuen Standort bekommen. Grund für den Umzug sind einige Unfälle – zuletzt im September 2017 – die sich dort ereignet haben.

Das Kunstwerk soll künftig auf dem Gelände der Grundschule Espenau an der Goethestraße einen neuen Platz bekommen. 

Kunst am Kreisel: Seit 2012 ziert das Kunstwerk des Österreichers Kassian Erhart aus Stein und Metallfiguren den Espenauer Kreisel.

Die Skulptur und die Verkehrsunfälle stehen aber nicht im direkten Zusammenhang. „Wir wollen unser Glück nicht überstrapazieren“, sagt Bürgermeister Carsten Strzoda (parteilos). „Bisher ist es lediglich bei Sachschäden geblieben, aber das Kunstwerk wurde bei den Unfällen dabei beschädigt.“

Laut Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz haben sich in dem Kreisel in den vergangenen fünf Jahren zwei Unfälle ereignet, weshalb es keine Gefahrenstelle sei. Dabei kam keine Person zu Schaden, es wurden nur Sachschäden festgehalten.

Der Gemeindevorstand will in der nächsten Gemeindevertretersitzung dem Parlament vorschlagen, einen Standortwechsel zu genehmigen. Auf einer Grünfläche der Grundschule Espenau soll ein geeigneter Standort gefunden werden. „Das hätte den Vorteil, das Kunstwerk optisch besser zur Geltung zu bringen. Außerdem ist vorgesehen, eine Hinweistafel aufzustellen, die den Hintergrund der Entstehung erklärt. Das ist bisher zu kurz gekommen“, erklärt Strzoda.

2012 entstand das Kunstwerk im Rahmen des „European Art Camp“ im documenta-Jahr und wurde damals vom Landkreis Kassel gefördert. „Wahrscheinlich können wir den Umzug in Eigenregie erledigen“, meint Strzoda zuversichtlich.

Umgestaltung beschlossen

Der Umzug macht auch noch aus einer anderen Sicht Sinn, denn bereits im Mai 2017 hatte das Parlament einer Umgestaltung des Kreisels zugestimmt. Wie die Ideen der drei ausgesuchten Vorschläge umgesetzt werden sollen, ist noch unklar. Die Mittel dazu sind aber im Haushalt 2018, der noch verabschiedet werden muss, fest eingeplant.

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