Richtfest in Lohfelden: Nächsten Herbst soll Einzug sein

Neue Stützpunktwache: Wehr feierte Etappenziel

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Der Feuerwehrstützpunkt nimmt Gestalt an: Das zeigt der Blick vom Richtkranz auf die Halle, in der acht Löschfahrzeuge Platz finden werden.

Lohfelden. Der Rohbau steht, die Holzträger für das mächtige Dach liegen auf den gemauerten Wänden, schon bekommt man eine Vorstellung von dem riesigen Raumangebot im neuen Feuerwehrstützpunkt Lohfelden:

Nur knapp fünf Monate nach der Grundsteinlegung feierte die Feuerwehr mit den am Bau Beteiligten und Kommunalpolitikern jetzt das Richtfest. Die Wehrleute sollen im kommenden Herbst in das 5,5 Millionen teure, mit modernster Technik ausgestattete Gebäude einziehen.

Der Feuerwehrstützpunkt wird neues Domizil der Einsatzabteilungen von Crumbach, Ochshausen und Vollmarshausen. Das Haus trägt auch zu der von Lohfelden angepeilten Energiewende bei: Die Gemeinde wird das Dach mit Fotovoltaik-Modulen ausstatten. Der Gebäudekomplex biete genügend Platz für 56 Aktive, 13 Jugendfeuerleute, 84 Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung sowie den 40-köpfigen Musikzug der Feuerwehr, sagte Karl Schäffer (SPD), Beigeordneter des Landkreises, der das Projekt mit gut 40 000 Euro bezuschusst hat. Das Land Hessen steuerte 402 000 Euro bei.

Die Idee zur Konzentration an einem Standort hatten die Feuerwehren selbst. Die Empfehlung zum Bau des Stützpunkts hatten sie schon vor neun Jahren abgegeben. Vor allem Vize-Bürgermeister Klaus Steffek (SPD), Vorsitzender der Brandschutzkommission, habe sich für den Stützpunkt stark gemacht, sagte Schäffer. „Mit dem Bau setzen wir ein Signal, dass wir uns für die Zukunft der Feuerwehren viel versprechen“, sagte Bürgermeister Michael Reuter (SPD), der sich für das Engagement der Wehrleute bedankte. Lohfelden lege mit dem Projekt den Grundstein für die Feuerwehrarbeit der nächsten Jahrzehnte, die von ständigem technischen Fortschritt geprägt werde, meinte der Vorsitzende des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes, der für das Regierungspräsidium Kassel sprach. Die Halle des Stützpunkts an der Crumbacher Straße wird acht Löschfahrzeugen Platz bieten.

Daneben gibt es eine Waschhalle, Sozial-, Schulungs-, Verwaltungs- und Lagerräume. Durch einen Aufzug sind die Räume im ersten Stock barrierefrei erreichbar. Dieter Michel, Sonderbeauftragter der SV Sparkassenversicherung, brachte den Wehrleuten ein Geschenk mit: zwei mobile Rauchverschlüsse, die bei einem Brand helfen sollen, die Schäden zu begrenzen.

Von Peter Dilling

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