Jahreshauptversammlung: Brandschützer ließen das Jahr 2010 Revue passieren

Wehr rückte 37-mal aus

Freuten sich über eine Beförderung: Richard Pfläging, Thorsten Paris, Oliver Töppel, Konstanze Paris, Fabian Exler, Christina Pfläging, Andrea Haupt, Christian Haase, Martin Vogt, Michael Fischer, Johannes Menne und Lisa Nebenführ (von links). Fotos: Hartung

Espenau. Die Freiwilligen Feuerwehren sind rund um die Uhr im Einsatz und leisten eine Arbeit, die man nicht erwarten darf. Die Mitglieder setzen ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen Menschen zu helfen. Am Freitagabend, bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Espenau, ließen die Kameraden ihre geleistete Arbeit des vergangenen Jahres Revue passieren.

Sie wurden nicht nur zu Brandeinsätzen gerufen, sondern rückten auch zu Unwettereinsätzen und technischen Hilfeleistungen mit Schere und Spreizer aus. Insgesamt 37 Einsätze hatten die Brandschützer aus Espenau im Jahr 2010 zu meistern. Außerdem waren sie als Brandsicherheitsdienst beim Heimatfest vor Ort. „Wir konnten jeden Einsatz zur Zufriedenheit abarbeiten, es sind alle gesund zurückgekommen“, sagte Gemeindebrandinspektor Reinhard Heinz.

Außerdem leisteten die Feuerwehrleute jede Menge Reinigungs-, Reparatur- und Wartungsarbeiten in der eigenen Feuerwache. Besonders freuten sich die Kameraden über die Übergabe des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs im Oktober 2010. Eine Maschinistenausbildung sorgte dafür, dass die Brandschützer in der Lage sind, das Fahrzeug im Ernstfall sicher bedienen zu können.

Die Feuerwehrleute bildeten sich außerdem in zahlreichen Seminaren und Lehrgängen weiter und schafften persönliche Schutzausrüstungen und neue Atemschutzgeräte an. Bis 2012 steht außerdem eine Wärmebildkamera auf der Wunschliste der Brandschützer.

Die Jugendarbeit bei der Espenauer Wehr wird großgeschrieben. Die jungen Kameraden nahmen an Wettkämpfen teil und befreiten Espenau wieder von den Weihnachtsbäumen. „Wenn wir die intensive Jugendarbeit weiter betreiben, kann uns nicht bange sein“, sagte Reinhard Heinz.

Während der Versammlung wurde Wulf Schmidke für seine Tätigkeit von Espenaus Bürgermeister Michael Wielert mit dem Brandschutzehrenzeichen am Bande geehrt. Außerdem wurden 14 Kameraden befördert.

Von Tina Hartung

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