1. Große Karnevalsgesellschaft startete in Lohfelden furios in die fünfte Jahreszeit

Mehr als 300 Besucher beim Karneval in Lohfelden

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Als Außerirdische kostümiert: Die Tänzerinnen der Prinzengarde zeigten bei ihrem Showbeitrag, dass auch fernab von unserem Heimatplanet leidenschaftlich getanzt wird.

Lohfelden. Der Lohfeldener Karneval ist zurück: Mehr als 300 Besucher kamen zur Eröffnungssitzung der 1. Großen Karnevalsgesellschaft ins Bürgerhaus.

Die Showgruppen und Büttenredner bewiesen, auf welch gutem Niveau der heimische Karneval steht. Es durfte gelacht, geschunkelt und im Rhythmus geklatscht werden.

Viele Besucher beim Karneval in Lohfelden

Mit dabei war eine 15-köpfige Bigband des Orchesters Lohfelden unter der Leitung von Bernd Schmelz, die vier Stunden lang Live-Musik machte.

„Die Band wird uns weiterhin begleiten“, kündigte Sitzungspräsident Frank Altrogge an. Die Ehrengäste führte Parlamentschef Uwe Jäger an. Der FSK-Vorsitzende Bernd Hirdes übergab einen Geldbetrag vom Gesamtverein für die Tanzkleidung der Garden.

Die ersten Orden gingen an die Prinzenpaare. „Die Küsschen habe ich mir redlich verdient“, sagte Frank Altrogge. Im Showblock machten die „Lohflöhe“, das sind die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der mehr als hundert jugendlichen Aktiven, den Anfang. „Schiff ahoi“ war das begeistert aufgenommene Thema der süß gekleideten Piraten.

Hartes Training ist die Grundlage für den Erfolg der Lohfeldener Tanzgarden. Allen voran die Prinzengarde, die mit dem Marschtanz zu Ehren der Prinzenpaare und auch als „Außerirdische, die tanzen können“ auf der Bühne standen. „Ich mag Tanzgarden“, verriet Heidi Wehe. Die 65-jährige Rentnerin aus Kaufungen war vom Ambiente des Lohfeldener Bürgerhauses beeindruckt.

Zu den Höhepunkten des Abends gehörte der Showbeitrag der „Glamour Girls“, die auf der Bühne als Müllwerker mit blauen Original-Tonnen des Entsorgungsunternehmens Fehr ein spaßiges Versteckspiel trieben.

Spaßmacherin Heidi Slowek erzählte als „Oma“, was sie bei ihrem Arzt erlebt hat. Wolfgang Sparr und Karl-Heinz Faulstich stiegen als „Tuppermann“ und „Doofe Nuss“ in die Bütt. Gut drauf waren auch Tatjana Leutebrand und Theresa Altrogge, die das Publikum mit auf eine manchmal etwas schlüpfrige „Reise in den Süden“ nahmen. Zuvor hatte unter anderen das legendäre Veteranen-Trio eine mehr als gute Kostprobe seines gesanglichen Könnens gegeben.

Insgesamt hielt die Karnevalseröffnung, was Prinz Ulli I. (Ulli Olbricht) dem närrischen Volk eingangs versprochen hatte: Sie war bunt und kurzweilig wie selten und brachte viel ausgelassene Fröhlichkeit unter die Leute.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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