Werbeartikel richtig planen

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USB-Sticks gehören neben Kugelschreibern und Blöcken zu den beliebtesten Werbeartikeln.

Werbeartikel haben im Vergleich zu anderen Marketinginstrumenten einen entscheidenden Vorteil: Sie werden oftmals nicht als Werbung wahrgenommen. Daher gewinnen sie zunehmend an Bedeutung. Was Sie bei der Auswahl und Verbreitung solcher Kundengeschenke berücksichtigen sollten, erfahren Sie hier.

Der richtige Weg zum Empfänger

Mit Werbeartikeln lässt sich schon mit einfachen Methoden und kleinem Budget eine große Wirkung erzielen. Kleine Geschenke zu persönlichen Anlässen wie Geburtstagen oder Jubiläen stellen Sie Ihren Kunden am besten mit persönlicher Ansprache zu.

Wenn Sie auf Messen und Events neue Kunden gewinnen möchten, platzieren Sie die Werbeartikel wie Tragetaschen, USB-Sticks und Notizblöcke prominent und machen sie leicht zugänglich. Im Idealfall werden die Messebesucher dann selbst zum Werbeträger und machen weitere Leute auf Ihre Firma aufmerksam.

Noch höhere Reichweiten erzielen Sie mit personalisierten Mailings. Hier eignen sich eher kleinere Give-aways wie Taschenkalender oder Schlüsselanhänger als Werbeartikel. Viele Anbieter im Internet haben sich auf solche Produkte spezialisiert. Beziehen Sie frühzeitig die Kosten für Versand und Verpackung in Ihre Planungen ein. Diese können je nach Art und Gewicht der Artikel stark variieren.

Besondere Regelungen für Werbeartikel

Zur Steuerfreiheit sind bei Werbeartikeln einige besondere Regelungen zu beachten. Ein hochwertigeres Geschenk setzt bei geschäftlichen Beziehungen immer einen betrieblichen Anlass wie ein Firmenjubiläum oder den Geburtstag eines Kunden voraus. Das Präsent soll damit die Geschäftsbeziehung stärken. Dabei gilt jedoch: Sie dürfen dafür keine Gegenleistung annehmen oder gar verlangen. Darunter fallen auch Sonderkonditionen, die Ihnen der Beschenkte einräumt.

Steuerliche Freigrenzen

Werbeartikel sind innerhalb eines Geschäftsjahres nur bis 35 Euro je Empfänger steuerlich absetzbar. Bei Geschäftspartnern sollten Sie daher genaue Aufzeichnungen darüber führen, wer welchen Werbeartikel erhält. In der Buchführung sollten Sie diese getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben darstellen. Bei einem Anschaffungswert über 10 Euro sollten Sie zudem den Empfänger darauf aufmerksam machen, dass er diesen evtl. versteuern muss, oder Sie versteuern es pauschal mit 30 Prozent am besten selbst. Werbeartikel an private Empfänger, zum Beispiel auf einer Publikumsmesse, ziehen jedoch keine steuerlichen Pflichten nach sich.

Externen Dienstleister beauftragen

Wenn Sie alles richtig machen wollen, jedoch selbst wenig Zeit für die Planung und Umsetzung haben, können Sie auch eine professionelle Firma mit der kompletten Durchführung beauftragen. Diese benötigt ein ausführliches Briefing über Zielgruppe, Botschaft und Kostenrahmen von Ihnen. Dann übernimmt sie die Auswahl, Produktion und Lieferung der Werbeartikel für Sie. Wenn Sie die genannten Regeln berücksichtigen, vermeiden Sie außerdem eine zusätzliche Steuerlast.

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