Werbespot gegen Eon: EAM prüft rechtliche Schritte gegen Stopp

Verlassen und frustiert: Die Aussagen der Darstellerin Alina führten auf Geheiß von Eon zur Absetzung des Films. Screenshot:  HNA

Kreis Kassel. Nachdem das Landgericht Kassel am vergangenen Freitag auf Antrag des Energiekonzerns Eon per einstweiliger Verfügung einen Werbespot der EAM gestoppt hatte, ist noch offen, wie es mit dem Film weitergeht.

„Derzeit prüfen wir noch rechtliche Schritte gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Kassel, den Alina-Spot vorerst nicht mehr veröffentlichen zu dürfen“, sagte EAM-Sprecher Steffen Schulze am Dienstag auf HNA-Anfrage.

Wie berichtet, hatte EAM den Werbespot, der im Internet sowie in Kinos in Baunatal, Schwalmstadt und Dillenburg lief, wegen Behauptungen über den Konkurrenten Eon zurückziehen müssen.

In dem gut einminütigen Film unter dem Titel „Alina verlassen und frustriert“, der gut 1.600 Mal im Internet angeschaut worden war, berichtet eine junge Frau vermeintlich von einer gescheiterten Beziehung zu einem Mann. Dieser habe sie von jetzt auf gleich verlassen und mache sich nun in München ein schönes Leben. Eine Stimme aus dem Hintergrund klärt dann auf, dass es sich tatsächlich um Eon handelt. Die EAM war 2013 durch den Kauf der restlichen Anteile von Eon Mitte durch zwölf Kreise und die Stadt Göttingen wiedergegründet worden. (ket)

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