Das Stadtteilzentrum Baunsberg bietet einige Projekte nur für Jungen an

Werkeln ohne Mädels

Baunatal. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dieses Sprichwort passt perfekt zum jüngsten Kinderprojekt des Stadtteilzentrums Baunsberg.

Mit Holzplatten, Hammer, Säge, Feile und Superkleber machen sich zwölf Jungen an ihr Werk. „Wir bauen Autos und Häuser“, sagt Jörg Dreismann, der seit einigen Jahren die so genannte Jungengruppe leitet. „Jungs sind nun mal etwas lauter und wilder als Mädchen“, sagt er.

Werkstattregeln

In der Jungengruppe geht es etwas rauer zu. „Sie gehen auf eine andere Weise miteinander um. Natürlich gibt es Regeln, an die sich jeder halten muss“, sagt Dreismann. „Beleidigungen und Schlägereien gibt es nicht. Außerdem gibt es Werkstattregeln.“

Der achtjährige Joschua Diesler findet es mal „ganz gut, wenn nicht immer Mädchen mit dabei sind.“ Und auch sein Kumpel Nelson Reinl fühlt sich wohl in der Gruppe. „Ich bin schon zum dritten Mal dabei“, sagt er. „Das letzte Mal haben wir selbst ein Hörspiel aufgenommen“, erinnert sich Nelson.

Viel Handarbeit

Damit es auch einen ordentlichen Muskelkater gibt, lassen Dreismann mit seinen beiden Helfern David Nehm und Garrit Meers die Jungen viel mit der Hand sägen. „Die Motorsäge wird kaum eingesetzt. Und wenn, dann nur von den Leitern“, sagt Dreismann. Die Projektthemen entscheiden die Jungen selbstverständlich mit. Mitte April werden die Holzautos und -häuser fertig sein.

Dann gibt es nämlich eine große Präsentation. (pgr)

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