Für die Mitarbeiterinnen der Kita Pusteblume ist die Krippenarbeit eine Herausforderung

Wickeltisch gehört dazu

Spielwiese: Kita-Leiterin Kirsten Kraft beobachtet, wie Elias und Helena (beide 2, vorn von links) ihre Geschicklichkeit beim Klettern testen. Im Sommer zieht hier eine Kinderkrippe ein. Fotos:  Dilling

Kaufungen. Elias (2) und Helena (2) kriechen jauchzend durch den bunten Krabbeltunnel. Erzieherin Magdalena Berthold sorgt dafür, dass es in der altersübergreifenden Familiengruppe der Kita Pusteblume entspannt zugeht.

Im Sommer werden diese Kinder im Rahmen eines Ringtauschs in einen anderen Raum umziehen, um Platz für eine der beiden Krippengruppen zu machen, die die Pusteblume ab August eröffnen wird.

Diese Kinder werden dann noch jünger als Elias und Helena sein, viele werden krabbeln oder unbeholfen die ersten Gehversuche starten und auf Schritt und Tritt betreut werden müssen. „Das wird eine Herausforderung, aber wir freuen uns darauf“, sagt KitaLeiterin Kirsten Kraft.

Die Erzieherinnen sind zuversichtlich, die beiden Krippen mit je zehn Kindern ohne Probleme zu bewältigen. Denn der Kindergarten sei gut auf Kinder ab dem ersten Lebensjahr vorbereitet, sagt Kraft. Schon vor zwei Jahren habe man mit Rücksicht auf die damals schon absehbare gesetzliche Garantie für die Betreuung unter Dreijähriger einen Anbau errichtet, berichtet die Kita-Leiterin. Der Architekt habe die fachlichen Anregungen der Mitarbeiter dabei gut umgesetzt. So gibt es in der Pusteblume Toiletten- und Waschbecken für jedes Alter.

Neben dem Wickeltisch können die Jüngsten auf einer Treppe die ersten Kletterversuche machen. Daher seien jetzt kaum noch Änderungen für die geplanten Krippenräume nötig, erklärt Kraft.

Ein weicherer Fußbodenbelag, noch einige Minibetten im Ruheraum und vielleicht eine Rückzugsecke für stillende Mütter seien noch geplant. Die Erzieherinnen hätten sich in der Betreuung von Krippenkindern bereits fortgebildet.

Die Hälfte der verfügbaren Krippenplätze sind schon gebucht. Die Betreuung ist von 7 Uhr morgens bis 17 Uhr am Nachmittag möglich.

Kraft will Eltern und Kleinkinder schon vor Beginn des neuen Kindergartenjahres im August zu Schnuppertagen einladen. Dann hätten die Kleinen Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Und die Erzieherinnen lernten die Eigenheiten ihrer Schützlinge kennen, um sie dann individuell fördern zu können. (pdi)

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