Christen feierten in Kaufungen den 25. Ökumenischen Kunigundentag

Kunigundentag: Wiederentdeckung der Werte

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Hauprecht Freiherr Schenck zu Schweinsberg erinnerte beim 25. Ökumenischen Kunigundentag an die Gründung des Kaufunger Konvents vor 25 Jahren.

Kaufungen. Viele Christen aus der Region sowie Gäste aus Bamberg (Bayern) und Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt) kamen am Sonntag zum 25. Ökumenischen Kunigundentag nach Kaufungen.

„Wir möchten diesen Tag als kleine Perle in die Veranstaltungen zur 1000-Jahr-Feier einreihen“, sagte Hauprecht Freiherr Schenck zu Schweinsberg, der die Besucher im wohltuenden Schatten der 15 Meter hohen Kunigundenlinde an der Stiftskirche begrüßte. Der Obervorsteher der Althessischen Ritterschaft erinnerte an die Gründung des Kaufunger Konvents vor 25 Jahren und wünschte den Anwesenden, „dass die Gemeinschaft des Christentums das noch Trennende überwindet“.

Auch Bürgermeister Arnim Roß (SPD) stellte die Bedeutung des Wirkens der im Jahre 1200 heilig gesprochenen Kaiserin heraus. Für die Bürger Kaufungens habe die Beschäftigung mit der Ortsgeschichte und Kunigunde zu einer Wiederentdeckung dieser Werte geführt, sagte der Bürgermeister.

Im Anschluss an die vom Posaunenchor Oberkaufungen umrahmte Eröffnung gestalteten Dekanin Carmen Jelinek und Domkapitular Dr. Gerhard Förch einen ökumenischen Festgottesdienst in der Stiftskirche. Der Kunigundentag ging am Nachmittag mit einem Markt im Kreuzganggarten und einem Reisesegen in der St. Georgskapelle zu Ende. (ppw)

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