Wildblumen liegen im Trend: Espenau experimentiert mit Pflegekonzept

Bunte Farbtupfer: Rund 1000 Quadratmeter mit Wildblumen wurden am Ortsausgang von Hohenkirchen gesät. Fotos: Wewetzer

Espenau. Wildblumen, das ist zurzeit ein geflügeltes Wort im Altkreis, wenn es um Pflegekonzepte für Grünanlagen geht. Denn Kommunen wie Kassel, Vellmar und Espenau versuchen, durch das Säen von Wildblumen statt aufwendiger Bepflanzungen ihrer Grünflächen Geld einzusparen.

„Damit bekommen wir kostengünstig eine vernünftige Gestaltung hin“, sagt Espenaus Bürgermeister Michael Wielert (SPD).

Eine Farbenpracht, die laut Wielert auch bei den Espenauern gut ankomme. Deswegen hat die Gemeinde schon das nächste Wildblumen-Projekt im Visier: Der Kreisel an der Neuen Mitte, der bislang einen etwas trostlosen Anblick bot, soll aufgewertet werden. Während auf rund einem Drittel der Fläche kürzlich das Kunstwerk des Österreichers Kassian Erhart aufgestellt worden war, sollen die restlichen zwei Drittel ebenfalls mit Wildblumen bestückt werden.

Dem Bürgermeister schwebt vor, mit anderen Kommunen wie zum Beispiel Vellmar einen Arbeitskreis zu gründen, um sich über die Erfahrungen auszutauschen. Nach deren Auswertung erhofft man sich erste Anhaltspunkte, wie hoch das finanzielle Einsparpotenzial sein könnte. Das dürfte besonders für Vellmar interessant sein, das für seine vielen Grünflächen mit dem Ahnepark als Kern in diesem Jahr im Haushalt allein 644.000 Euro für die Grünpflege veranschlagt hat.

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