SPD will Schülerrechte stärken

Brigitte

Kreis Kassel. „Offenbar ist dieser Landesregierung jedes Mittel recht, um die demokratische Verfassung unserer Schulen zu untergraben“, kommentiert die SPD-Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer als Mitglied im Schulausschuss die Neuregelung der sogenannten Pflichtstundenverordnung.

Im neuesten Akt entziehe Kultusministerin Henzler den Verbindungslehrern, welche die Schülervertretungen in den Schulen, aber auch auf der Landesebene unterstützen, die notwendige Beratungszeit, kritisiert die SPD-Politikerin. Laut neuer Pflichtstundenverordnung werde den Verbindungslehrern die Entlastungsstunden für die Unterstützung der Schülervertretung massiv zusammengestrichen.

Die Landesschülervertretung empöre sich zu Recht. Deshalb unterstütze sie mit der Unterschrift auch die elektronische Petition der Schüler gegen die Erschwerung ihrer Arbeit. „Wir alle wollen, dass sich Schüler engagieren. Wenn wir das ernst meinen, dürfen die Rahmenbedingungen dafür nicht verschlechtert werden“, fordert Hofmeyer. In der Schülervertretung lernten die Jugendlichen ganz praktisch, wie Demokratie funktioniere und wie es sei, sich für andere einzusetzen. (eg)

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