Keine Unterstützung für Pfeffermann

Keine Unterstützung für Pfeffermann: SPD will Verfahren abwarten

Kreis Kassel. Der EX-SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Pfeffermann aus Ahnatal kann bei der von ihm angekündigten Rückkehr in die Politik zumindest vorerst nicht mit der Unterstützung seiner Partei rechnen.

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Solange die beiden Verfahren wegen sexueller Nötigung gegen den 44-jährigen VW-Arbeiter nicht rechtskräftig seien, werde er sich nicht zu den Ambitionen Pfeffermanns äußern, sagte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Uwe Schmidt auf HNA-Anfrage. Vorletzte Woche war Pfeffermann in erster Instanz vom Landgericht Kassel vom Vorwurf der sexuellen Nötigung einer Parteifreundin freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat mittlerweile Revision gegen das Urteil eingelegt. In dem zweiten Verfahren steht das Urteil noch aus.

Hoffen auf Vorstandsposten

Uwe Schmidt

Auch die Hoffnung Pfeffermanns, die Parteiführung werde sich für seine weitere Mitgliedschaft in dem Ende April neu zu wählenden Unterbezirksvorstand einsetzen, wird sich nicht erfüllen. Es stehe Pfeffermann allerdings frei, sich um eine Mehrheit und um Unterstützer für die Wiederwahl zu bemühen, sagte SPD-Chef und Landrat Schmidt. Pfeffermann gehört dem Unterbezirksvorstand als Beisitzer an. (ket) Archivfoto: nh

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