Williges: Besonnen handeln

Stiftskirche: Krisentreffen findet am 16. August statt

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Frank Williges

Kaufungen. Im Zusammenhang mit dem Protest gegen die Streichung von Fördergeld für die Sanierung der Stiftskirche in Oberkaufungen rät der Chef der Kreis-CDU, Frank Williges (Helsa), zu Besonnenheit.

Die Gleichung „Je heftiger der Protest, desto größer die Erfolgsaussichten“ gehe nur sehr selten auf. Der richtige Weg sei ein Gespräch, in dem die Aktivitäten koordiniert, Erfolgsaussichten ausgelotet und Alternativen entwickelt werden könnten, sagte Williges, der bei der Landtagswahl am 22. September antritt. Gleichzeitig stellte der Christdemokrat klar, dass die Sanierung der fast 1000 Jahre alten Kirche „nur mit breiter Unterstützung aus öffentlichen Mitteln“ möglich ist.

Dekanin Carmen Jelinek, Vorsitzende des Bauausschusses und des Fördervereins Stiftskirche, hat Politiker aus der Region für Freitag, 16. August, zu einem Gespräch nach Kaufungen eingeladen. An dem Treffen wird voraussichtlich auch Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) teilnehmen. Das erklärte der CDU-Bundestagskandidat Dr. Norbert Wett (Kassel) gegenüber der HNA. Das Land steuerte bislang ebenso wie Bund und Landeskirche 150.000 Euro jährlich zu der Sanierung bei.

Mit der Streichung des Geldes durch den Bund liegen nun auch die Beiträge von Land und Kirche auf Eis, so dass die Sanierung vor zwei Wochen gestoppt werden musste. Der SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (Niestetal) fordert Kühne-Hörmann auf, „alle Möglichkeiten und Wege zu prüfen, dass zumindest die Landesmittel weiter fließen“. (ket)

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