350 Besucher kamen zum Frühlingsfeuer der Weimarer Helfensteinschule

Den Winter vertrieben

Begeistert: Ruth (von links), Nils, Philipp, Jan, Henning und Nick wärmten sich am Frühlingsfeuer. Fotos: Kisling

Ahnatal. „Tschüss“, „Auf Wiedersehen“ und „bis nächstes Jahr“ tönte es aus einem Großteil der rund 150 Kinderkehlen beim 2. Frühlingsfeuer der Weimarer Helfensteinschule. Der Grund dafür war für alle 350 Besucher ersichtlich: Kurz zuvor hatte Axel Lecke, Vorsitzender des ausrichtenden Fördervereins der Schule, einen Scheiterhaufen entzündet, auf dessen Spitze ein Pappschneemann thronte. Das Verbrennen des Schneemanns sollte das Ende des Winters und den Frühlingsbeginn symbolisieren.

„Ich finde das Vertreiben des Winters mit dem Feuer gut. Immerhin ist es doch schon Frühling“, erklärte Nick. Bei Temperaturen um 15 Grad waren die Ausrichter vom Förderverein mit dem Besuch sehr zufrieden. „Es sind 100 Besucher mehr als bei der Premiere im Vorjahr, das freut uns“, meinte Lecke. Den Kindern konnte man neben dem Feuer auch einiges an Programm bieten. Tauziehen, Torwandschießen, Dosenwerfen und Stockbrotbacken standen hoch im Kurs. „Alle Angebote machen viel Spaß“, fand Nick.

Zudem bot der Austragungsort mitten in der Ahnataler Gemarkung einen idealen Freiraum für die Sprösslinge. „Für die Kinder gibt es nichts Schöneres als eine freie Wiese, auf der sie sich austoben können“, erklärte Lecke.

„Auch viele Ehemalige“

Schulleiterin Annerose Ziegler-Möller freute sich, dass neben den Schülern und Eltern auch viele Ehemalige den Weg zum Frühlingsfeuer gefunden hatten. „Unser Ziel ist es, dass das Fest in zwei bis drei Jahren zur festen Einrichtung wird“, erklärte sie und dankte dem Förderverein für die Ausrichtung sowie dem Elternbeirat für die tatkräftige Unterstützung.

Auch habe die Organisation dieses Mal besser geklappt. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt“, meinte Ulrich Gekeler vom Vorstand des Fördervereins. An Kritikpunkten, etwa der Forderung, weitere Vereine und Verbände ins Fest zu integrieren sowie die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz einzubeziehen, wolle man arbeiten, soweit sich dadurch kein finanzieller Nachteil ergebe, versicherte Lecke. So sei die Schule mit ihrem Vorhaben, das Fest zur Tradition werden zu lassen, auf einem guten Weg. (ptk)

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